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Portikus der Octavia

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Datenquelle: Joris

Copyright: CC 3.0

Die Säulenhalle geht zurück auf die nach 146 v. Chr. von Quintus Caecilius Metellus Macedonicus erbaute Porticus Metelli. Diese wurde in situ belassen und weiterverwendet. Ausweislich antiker Quellen ließ Augustus zwischen 33 und 23 v. Chr. die Portikus im Namen seiner Schwester Octavia in völlig umgestalteter Form errichten. Im Jahr des Baubeginns wurde die unmittelbar angeschlossene Porticus Philippi fertiggestellt. Der Komplex der Porticus Octaviae umfasste eine Bibliothek und eine Curia. In den Jahren 80 und 203 wurde die Portikus bei Bränden beschädigt, aber wieder aufgebaut. Sie enthielt zahlreiche plastische Kunstwerke, u. a. die erste öffentlich ausgestellte Statue einer römischen Frau, nämlich der Gracchenmutter Cornelia, 34 Reiterstatuen aus Bronze von Lysippos, die Alexander den Großen mit den in der Schlacht am Granikos gefallenen Generälen darstellten, und eine Figurengruppe des Heliodoros.
Die Portikus der Octavia befindet sich zwischen dem Circus Flaminius und dem Marcellustheater. Sie ist auf der Forma Urbis abgebildet. Die Säulenhalle umschloss einen rechteckigen Bereich; sie war 119 m breit und etwa 132 m tief. Einige Säulen der Südostecke beim Theater des Marcellus wurden ausgegraben, und Teile des Haupteingangs, der sich an der zum Tiber hin gelegenen Schmalseite der Portikus befand, sind erhalten. Dieser trug einen Giebel und bestand aus einer Doppelhalle mit zwei Reihen korinthischer Säulen. Der erhaltene Teil des Haupteingangs, nämlich der Giebel sowie zwei Säulen der äußeren Reihe und drei der inneren, bildet den Eingang zur Kirche Sant’Angelo in Pescheria. Seit den Ausgrabungen in den 1990er Jahren sind vor der Kirche weitere Fundamente freigelegt.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Roma
Roma
Italien

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