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Lenningen

Teil der Gemeinde

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Grundherr des früheren Hofes Lenningen war das Trierer Domkapitel. Zum Hof Lenningen gehörten damals die Dörfer Beyren, Ehnen, Gostingen, Greiweldingen, Kanach, Lenningen, sowie mehrere Vogteien in Wormeldingen. Verwaltung und Gerichtsbarkeit lagen in den Händen eines Schultheißen und von elf Schöffen. Lange Jahre stellte die in Ehnen residierende Familie Wellenstein den Schultheiß im Hof Lenningen. Die Familie Wellenstein hatte ihren Ursprung in Bech-Kleinmacher. Engelbert Wellenstein ist wahrscheinlich der Erbauer des sogenannten Wellenstein-Hauses in Ehnen. Er war auch Hochgerichtsschöffe der Landrichterei Grevenmacher. Sein Sohn Johann Wilhelm Wellenstein war Schultheiß des Trierer Domkapitels für die Höfe Lenningen und Wawern . Er war verheiratet mit einer Margaretha de Loen. Es besteht ein Scheffenweistum des Hofs Lenningen vom 23. Mai 1485, dann eine Huldigung, eine Erneuerung des Weistums, sowie einer Festsetzung der Maße und Gewichte am 5. Juli 1663. Damals war ein Peter Greiffeldingen von Ehenen Schultheiß. Aus dem Dorfe Ehnen werden außerdem erwähnt Mathias Lose, Johannes Beckius, Peter Brick, Hilgert Greiffeldingen. Nach Peter Greiffeldingen folgten Johann Wilhelm Wellenstein und auf diesen dessen Sohn Nikolaus Wellenstein , der Schultheiß mehrerer Höfe war. Es waren dies die Höfe Lenningen, Wawern, Perl, Mandern und Faha mit jeweils den damals zu diesen Höfen gehörenden Dörfern und Vogteien. Laut Jahrgeding aus dem Jahr 1751 gehörten zum Hof Lenningen mehrere Dörfer mit ihren „Gehöber“ und zwar Kanach 66; Beuren17; Gostingen 37; Greiweldingen 38; Lenningen 31; aus der heutigen Gemeinde Wormeldingen, damals aber zum Hof Lenningen gehörend, Ehnen 85 und Wormeldingen 6.
Das Dorf Lenningen hatte vor dem Dreißigjährigen Kriege 24 Haushalte, im Jahre 1656 gab es nur noch den Schultheiss und den Dorfpfarrer. Der Schultheiß hatte im Dorfe Lenningen aber keinen persönlichen Grundbesitz, er wird dort nur als Pächter der dem Trierer Domkapitel gehörenden Güter geführt. Er hatte dort im Dorfe Lenningen 4 Pferde, 7 Stück Hornvieh und zahlte für sich 35 Pattagone an Diedenhofen. Die Gemeinde Lenningen hatte einen Gemeindewald von annähernd 50 Morgen und eine Schuld von 600 Gulden.

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Lenningen, Remich, Luxemburg

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