Die Bahnstrecke Skopje–Ohrid war eine Schmalspurbahn im Gebiet des heutigen Nordmazedonien. Sie hatte eine Spurweite von 600 mm. Die mehr als 167 km lange Strecke verlief von Skopje über Gostivar, Kičevo und Podmole nach Ohrid.
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg war Vardar-Mazedonien ein Teil des Königreichs Serbien und gehörte damit nicht zu Österreich-Ungarn. Während des Krieges wurde es vom Zarentum Bulgarien besetzt. Während der Besatzungszeit wurde die Bahnstrecke als Teil einer militärisch genutzten Feldbahn mit der bulgarischen Spurweite von 600 mm anstelle der bei den österreichisch-ungarischen Eisenbahnen üblichen bosnischen Spurweite von 760 mm gebaut, für die das spätere Jugoslawien so bekannt war. Der Bau des Streckenabschnitts von Gradsko nach Drenovo begann am 26. Februar 1916. Der Bau der Strecke nach Ohrid begann im Sommer 1916 und 1923 wurde der Verkehr vom General-Hanris-Bahnhof am Westrand von Skopje bis Ohrid aufgenommen.
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