Das Denkmal am Capelse Veer in Sprang-Capelle wurde zum Gedenken an den heftigen Kampf errichtet, der hier von Ende Dezember 1944 bis Ende Januar 1945 zwischen den Alliierten und den deutschen Besatzern wütete.
Der Einsatz der Kampfhandlungen am Capelse Veer war ein deutsches Brückenkopf an der Südseite der Bergsche Maas bei dem nordbrabantischen Dorf Capelle. Etwa 1200 Soldaten kamen bei diesem heftigen Kampf ums Leben, darunter circa 500 Alliierte (hauptsächlich Polen, Kanadier und belgische Marinesoldaten) und etwa 700 Deutsche. Die Weide, die am Denkmal steht, hat diese Kriegshandlungen aus nächster Nähe miterlebt und überlebt.
Der Kampf zwischen Deutschen und Alliierten sollte fünf Wochen dauern. Ein Kampf, der sich nicht nur durch blutige Kampfeinsätze unter widrigen winterlichen Bedingungen auszeichnete, sondern auch durch einen Prestige-Konflikt zwischen Generälen beider Seiten. Der Kampf endete durch einen Führungswechsel auf deutscher Seite, woraufhin ein Befehl zur Räumung des Brückenkopfs erging.
Nachdem am 9. November 1944 die Alliierten Nordbrabant südlich der Bergsche Maas von Deutschen befreit hatten, wurde der Fluss zur Grenze zwischen befreitem und besetztem Gebiet. In der Nacht vom 8. auf den 9. November waren auf der Insel nördlich des Dorfes Capelle deutsche Patrouillen aktiv. Sie bemerkten, dass die Alliierten die Insel und das umliegende Poldergebiet nicht dauerhaft besetzt hatten und bildeten einen Brückenkopf. Die Deutschen verschanzen sich in den vorhandenen Häusern und begannen mit dem Bau von Stellungen. Der Brückenkopf bot ihnen einen natürlichen Schutz, da im Süden die Insel durch den Fluss Oude Maas geformt wurde und hier das Poldergebiet durchbrach. Darüber hinaus mussten sie nicht ständig die Bergsche Maas überpaddeln, die die nördliche Grenze der Insel bildete.
Während des Monats November bis Mitte Dezember unternahmen die deutschen Truppen Patrouillenaktivitäten in der Umgebung. In den Wochen danach wurde der Brückenkopf mit Truppen verstärkt, zunächst mit Einheiten der 712. Infanteriedivision und später mit Fallschirmjägern der 6. Fallschirmjägerdivision sowie umfangreichen Befestigungen.
Einheiten der polnischen 1. Panzerdivision, die diesen Sektor bewachten, führten in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 1944 eine Erkundung auf der Insel durch. Sie stießen auf heftigen deutschen Widerstand. Daraufhin wurde beschlossen, den Brückenkopf zu zerstören.
Ein erster polnischer Angriff in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember wurde zur Katastrophe für die Angreifer. Zu den Verlusten gehörten 49 Mann, darunter 11 Gefallene. Ein zweiter polnischer Angriff wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 1945 unternommen. Auch diesmal erwies sich die deutsche Verteidigung als zu zäh. Die Verluste auf polnischer Seite waren hoch: 134 Mann, von denen 34 fielen.
Eine britische Eliteeinheit, das 47 Royal Marine Commando, führte in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar einen Angriff durch. Neben Briten waren auch Norweger in der Einheit eingeteilt. Dieser Angriff endete ebenfalls mit hohen Verlusten: 49 Mann, darunter 9 Norweger.
Erneut wurde eine alliierte Operation angeordnet. Diesmal durch Einheiten der kanadischen 4. Panzerdivision. Diesmal fand tagsüber am 26. Januar ein großer Angriff statt. Überraschend sollte eine Kanueinheit von 60 Mann über die Bergsche Maas den deutschen Brückenkopf von hinten angreifen. Fünf Tage sollten diese Kämpfe anhalten. In den frühen Morgenstunden des 31. Januar 1945 zogen sich die Deutschen freiwillig vom Brückenkopf Kapelsche Veer zurück. Auch dieser kanadische Angriff kostete hohe Verluste: 240 Mann, von denen 76 fielen.
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