Geschichte der heiligen Willibrorduskirche
Das Dorf Helenaveen entwickelte sich seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts als Torfkolonie. In den Jahren 1876-’82 entstand die Pfarrkirche nach einem Entwurf des Dr. P.J.H. Cuypers aus Roermond. Diese Kirche wurde als dreischiffige neogotische Hallenkirche mit seitlich stehendem Frontturm entworfen. Die Seitenschiffstraveen waren alle mit Stehkappen mit Wolfsspitzen ausgestattet. Der Turm blieb unvollendet. Durch Kriegsereignisse 1944 zerstört; 1951 wurde er durch einen Neubau nach einem Entwurf von J. Deltrap ersetzt. Dreischiffige basilikanartige Kirche mit erhöhtem Priesterchor, über dem sich ein Dachreiter erhebt. Das Ganze ist in einem traditionalistischen Stil entworfen, unter leichtem Einfluss der Bosschen Schule.
Die heutige Sint-Willibrorduskirche wurde 1950-1951 erbaut. Nachdem am 20. November 1944 die römisch-katholische Kirche, das Pfarrhaus und das Kloster durch deutsche Soldaten zerstört wurden, wurde eine Notkirche in der öffentlichen Grundschule eingerichtet. 1948 wurde Pfarrer Timmers installiert und begann mit den Vorbereitungen für den Bau der neuen Kirche. Am Sonntag, dem 12. November 1950, nach einer heiligen Messe in der Notkirche, ging Pfarrer Timmers zur im Bau befindlichen Kirche von Helenaveen. Er las eine Urkunde vor, die anschließend hinter einem Gedenkstein in der neuen Kirche eingemauert wurde. In der Urkunde, unterzeichnet von dem Pfarrer, dem Kirchenvorstand, der Gemeindeverwaltung, dem Bauunternehmer und dem Architekten, steht: Diese Kirche wurde am 12. November 1950 gegründet. Die Architektur war von Herrn Jos Deltrap. Am 1. Oktober 1951 fand die feierliche Konsekration der neuen Kirche durch den Bischof von Den Bosch, Monsignore Mutsaerts, assistiert von Pfarrer Timmers, statt. Der Pfarrer zog mit seiner Schwester Anneke vom Notpfarrhaus in seine neue Unterkunft. Die Notkirche an der Oude Peelstraat erhielt die Funktion eines Pfarrhauses. Der Kirchenchorbalkon blieb erhalten, und es wurde eine Bühne eingerichtet. Am Sonntag, dem 2. Dezember 1984, wurde Pater J. Even als neuer Pfarrer von Helenaveen installiert. Pfarrer Even war bereits 2,5 Jahre Pfarrer in Neerkant und übernahm nun die seelsorgliche Betreuung in Helenaveen. Im Mai 1966 fand zum ersten Mal ein ökumenischer Gottesdienst statt. Pfarrer Lips und Pfarrer J.J. Duvekot aus Deurne leiteten gemeinsam diesen Gesangs- und Gebetsgottesdienst. Im Juni 1996 wurde der Kirchturm demontiert, anschließend restauriert und wieder aufgestellt. Am 18. August 2001 fusionierte die selbständige St. Willibrordusparochie von Helenaveen mit den Pfarreien von Neerkant und Liessel. Sie bilden die Pastorale Einheit St. Willibrordus und haben eine Unionsverwaltung mit einem Pfarrer, unterstützt von einigen anderen Geistlichen. Frank Lemmens, der Pfarrer von Liessel, wurde der erste Pfarrer dieser Pastoralen Einheit. http://angelusparochie.wordpress.com/helenaveen/
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