In der Nähe des Dorfes Echten liegt ein schönes Naturschutzgebiet 'Het Echtenerzand', verborgen im Ruinerbos. Wunderschöne Aussichten in einer Kulisse aus alten Wacholderbüschen und Seekiefern.
Het Echtenerzand ist noch ein unberührtes Stück rauer Landschaft in Drenthe. Hier kann man die Atmosphäre des wilden und leeren Drenthe von vor fast einem Jahrhundert noch ein wenig schmecken. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt, während man über die Heidefelder und die Sanddüne streift. Was für ein Kontrast zur umliegenden Gegend, wo seit den 1930er Jahren die raue Landschaft zur Holzproduktion für die Minen von Limburg genutzt wurde. Nadelwälder wurden angelegt, weil die kerzengeraden Stämme perfekt waren, um die Stollen zu stützen. Die Nadelbäume haben nun teilweise Platz gemacht für Laubbäume, was für eine abwechslungsreiche Landschaft sorgt. Die Natur hier ist unglaublich sowie die Stille. Man geht über schmale und manchmal sehr schmale Wanderpfade und Wege mit unterwegs schönen Ausblicken über die Heide und die Moore.
Mitte-Drenthe ist reich an Heidemooren, die oft in kurzer Entfernung Vegetationen verschiedener Art zeigen; dies im Gegensatz zu den etwas größeren Hochmoorgebieten an den Hängen des Drentse Hochlands. Im 19. Jahrhundert gab es hier ein sehr großes Heidefeld mit einigen feuchten Stellen. Auf der topografischen Karte von 1912 (erkundet 1900) ist eine Senke mit einer leichten Moorbezeichnung angegeben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in dieser Senke Torf abgebaut, wodurch ein Gewässer entstand. Zur Entwässerung wurden damals zwei Gräben gegraben. Bei der Anlage des Forsthauses Ruinen in den 1920er und 1930er Jahren wurden das Gewässer und die umliegende Heide geschont. In den 1970er und 1980er Jahren gab es ein Hochmoor-Ven, dessen Teile stark ausgetrocknet waren (Dijksta et al. 1992). Auf dem Luftbild von 1989 liegt rund um das Wasser eine dunkle Zone (vermutlich Hochmoor) und außerhalb eine helle Zone (vermutlich Dominanz von Molinea caerulea). 1990 wurden die Entwässerungsgräben mit Plaggen einer breiten Bahn rund um das Moor geschlossen. Danach stieg der Wasserspiegel, und eine Art Ringschloot rund um das Moor entstand. Aufgrund der schönen Landschaft wird das Gebiet in der Umgebung auch als 'Echtener Paradies' bezeichnet. Zwischen 1990 und 2017 hat die Moosbedeckung im Hochmoor von sehr wenig auf mehr als 50% zugenommen (EGG consult, 2017). Das Wasser und das Moor liegen auf etwa 9 m Höhe. Die Umgebung westlich und südlich des Vens liegt auf etwa 8 m, und die Wanderdüne erhebt sich auf 11 m Höhe. Die Wanderdüne scheint Teil eines Rücken zu sein, der von nordost nach südwest durch das Forsthaus verläuft. Quelle: ECHTENERZAND - VON VEN ZU DUIN
Datenquelle: TrailExplore &Wandel.nl
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