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Im Jahr 1926 wurde von Prof. B.F. Overmaat, dem Rektor des Seminars in Driebergen, die Genehmigung zum Bau dieser Kirche und Pfarrwohnung beantragt. Der Entwurf stammt von H. Kroes und Zn. in Amersfoort und die Bauarbeiten wurden 1926-1927 von dem Bauunternehmer L.J. Hemels in Amersfoort ausgeführt. Die Kirche wurde als erste in den Niederlanden St. Theresia geweiht, einer normannischen Nonne, die 1925 heiliggesprochen wurde. 1931 wurde die Pfarrwohnung mit einem rechteckigen Anbau an der Südseite nach dem Entwurf des Architekten J. Willemse in Vreeswijk erweitert. Der Anbau wurde von J. van der Wielen in Houten ausgeführt. Das Kirchengebäude ist eine einschiffige Kirche mit angebauter Pfarrwohnung in einem traditionalistischen Stil mit neo-gotischen Einflüssen. Die Kirche hat ein Satteldach, das mit roten tuile-du-nord-Ziegeln gedeckt ist. Auf dem Dach befindet sich ein Dachreiter in Form eines Glockenturms mit Uhrwerk und Kreuz. Die Fassaden sind in roten Backsteinen errichtet. Die symmetrisch gegliederte Vorderfassade hat in der Mitte ein spitzbogenförmiges Portal mit einer hölzernen Doppeltür. Auf beiden Seiten des Portals befindet sich ein kleines spitzbogenförmiges Fenster. Über dem Portal befindet sich eine weiße Sandsteinstatue von St. Theresia mit dem Text ROSARUM IMBREM ET COELO EFFUNDAM. Die Statue, die von Wim Harzing aus Rijssenburg geschaffen wurde, ist mit einem Baldachin gekrönt. In der Giebelwand ist ein Kreuz im Ziermauerwerk verarbeitet. Die Seitenwände werden durch Strebepfeiler in fünf Joche gegliedert, von denen vier mit spitzbogenförmigen Dreibogenfenstern versehen sind. Alle Fenster sind mit Darstellungen in Buntglas versehen, die von dem Utrechter Glasmaler Henricus L.D. Kocken entworfen wurden. 1965 wurde das Kircheninnere infolge des Zweiten Vatikanums angepasst. Die Kreuzwegstationen von Willem Wiegmans in Rijssenburg verschwanden damals unter einer Schicht Wandfarbe. Diese wurden in den 1980er Jahren teilweise wieder hervorgeholt. Das Kirchengebäude hat an der rechten Seite ein Verbindungsteil, das die Verbindung zur angrenzenden Pfarrwohnung bildet. Das in roten Backsteinen errichtete Gebäude hat an der Rückfassade auf der linken Seite ein angebautes Wintergarten. Der Eingang befindet sich links von der Mitte der Vorderfassade in einem Rundbogenportal. Die Fenster bei der Eingangstür sind mit Buntglas versehen. 1931 wurde die Pfarrwohnung mit einem rechteckigen Anbau an der Südseite erweitert.
Source: Utrechtaltijd.nl
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