1741-1742 wurde vorgeschlagen, dass der damals achte Rückhalte-Damm dem Verlauf des sogenannten Vudijck nördlich von Amersfoort folgen sollte, dem heutigen Hoogerhorsterweg. Der Liniendeich und der Vudijk wurden 1745 tatsächlich miteinander verbunden und es war geplant, dass der Damm auch tatsächlich als Rückhalte-Damm eingerichtet werden sollte, komplett mit Verstärkungen.
Hornwerk im Liniendeich
Daraus wurde jedoch wenig; die Eingeländeten ließen den Vudijk in den folgenden Jahrzehnten teilweise abtragen, um die Wasserableitung zu ermöglichen. Als man 1794 zum ersten Mal die Grebbelinie überflutete, blieb der Bereich bei Krachtwijk auch trocken. Bereits 1793 wurde in einem Bericht davor gewarnt. Man beschloss, den Vudijk zu erhöhen und zu verlegen. Außerdem sollte der Damm im rechten Winkel zum Grebbeliniedijk liegen, was 1795-96 geschah.
Ursprünglich wollte man einen Vorposten am Damm errichten, wie auch bei der Groeperkade, Asschatterkade und der Coelhorsterkade geschehen sollte. Leider stellte sich heraus, dass ein breites Gelände entlang des Deiches schwer überflutbar war. Dadurch wurde das Gebiet zu breit, um es mit einigen Kanonen von einem Vorposten aus zu decken. Daher beschloss man, eine Verstärkung zu bauen, die Teil des Retranchement (des Liniendeichs) war. Mit dem wiederhergestellten Vudijk konnte man verhindern, dass das Überflutungswasser in die Zuiderzee floss. In der französischen Periode wurden die Pläne umgesetzt. Das Werk bei Krachtwijk aus 1799 schützte nun den Vuydijk und wurde auch als Post an der Vuydijk bezeichnet. 1799 wurde die Linie zudem bis zur Anschlussstelle an den Slaagse Dijk verlängert.
Das Werk ist noch fast vollständig vorhanden, auch wenn die Konturen in der Landschaft nicht jedem auffallen werden. Besonders aus der Luft sind diese gut sichtbar. Der Posten besteht aus einem Wall in Form eines M, an der Stelle, wo der Vuydijk an die Grebbelinie anschließt. 1939 wurden dort Kasematten aufgestellt, splitterfreie Betonunterkünfte mit drei Schießscharten, auch Stachelschweine genannt. Es liegen zwei Typen auf dem Wall; eine S3-Kasematte und zwei vergrößerte Stachelschweine (Szw) für ein schweres Maschinengewehr. Die Schießstellungen decken immer noch das nicht mehr überflutete Vorderterrain ab und verleihen dem friedlichen Damm die grimmige Ausstrahlung, die zu einem Verteidigungswerk passt. Überreste einer gussstahlene Kuppel und einer zweiten schweren Kasematte akzentuieren den Ort, an dem die Grebbelinie auf den Eemdijk/Slaagse Dijk übergeht. An der Kreuzung mit dem Vudijk liegen steinerne und betonte Einrichtungen. Der Wasserverband kann hier bei extremen Hochwasser Schotbalken einsetzen, sodass die Lücke im Deich geschlossen wird.
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Adresse: Hoogerhorsterweg 1, 3828 Hoogland, Utrecht
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