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Nationalpark Björnlandet

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Autor: Wikipedia

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Datenquelle: Benjamin Pollmann

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

Der schwedische Nationalpark Björnlandet liegt in der schwedischen Taiga in der Nähe des Ortes Fredrika in der Gemeinde Åsele. Er besteht aus nahezu unberührtem Urwald, in dem man noch Spuren großer Waldbrände findet. Das Gebiet ist geprägt von schroffen Bergstürzen und einer großen Anzahl von freiliegenden Felsblöcken. Teile des Parks werden als Weideland für Rentiere verwendet.
Das Hügelland im südlichen Lappland wird von endlos erscheinenden Wäldern bedeckt, doch fallen diese immer häufiger der modernen Forstwirtschaft zum Opfer. So ist das Ziel des 1.130 Hektar großen und 1991 eingerichteten Nationalpark der Erhalt des größten zusammenhängenden, in seinem Urzustand befindlichen Nadelwalds im schwedischen Teil Lapplands.

Der Nationalpark liegt in einer Landschaft, die als „welliges Felsterrain“ bezeichnet wird. Der Norden wird durch eine Bergkette mit nach Süden hin zum Teil senkrecht abfallenden Felswänden dominiert. Diese Felswände, die eine Höhe von bis zu 70 Metern erreichen können, resultieren aus einer Vielzahl von Verwerfungen. Im Gipfelbereich steht der für Nordschweden typische Granit an.
Im südlichen Teil liegt ein sich von West nach Ost erstreckender Talgang. In einer Senke dieses Tals, rund 200 Meter unterhalb des Storberget, liegt im Osten des Nationalparks der See Angsjön, an den sich ausgedehnte Moorgebiete anschließen.
Im Nationalpark, wie auch in weiten Teilen der umgebenden Landschaft, dominiert als Bodenart Blockmoräne. So fallen, vor allem unter Felsabstürzen und in tiefer gelegenen Talsenken, zahlreiche vereinzelt oder in Gruppen liegende Felsblöcke ins Auge. Die tiefer gelegenen, mit Blöcken angefüllten Senken, so genannte Blocksenken, entstehen in stark verblockten Moränen mit hohem Grundwasserspiegel. Durch Frostverschiebung wird das gröbere Material nach oben transportiert, während das feinere Material absinkt. Auch die Blockfelder unter Felsabstürzen entstehen durch die Einwirkung von Frost: in Spalten und Klüften gefrierendes Wasser sprengt dabei die Blöcke aus der Wand.

Datenquelle: Wikipedia.org

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

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