Hulsen ist ein Kirchdorf in der belgischen Gemeinde Balen. An der Grenze zur Gemeinde Meerhout liegt das kleine Gehöft Lil, das im Dorf Hulsen übergeht. Der größte Wohnkern an und rund um die lange Straße Grees bildet den nördlichen Teil von Hulsen.
Bereits im Jahr 400-500 n. Chr. entstand an der Stelle von Hulsen eine Ansiedlung. Das Gehöft, das jahrhundertelang weltlich zu Balen gehörte, aber geistlich zu Meerhout, wurde bereits in Dokumenten aus 1289 erwähnt. Um 1543 wurde an der Stelle der heutigen Kirche eine Kapelle errichtet, die Unserer Lieben Frau geweiht war. Die Weihe der Kapelle fand erst am 6. September 1610 statt und als Patron wählte man damals den Heiligen Hubertus. Die Kapelle wurde von der Pfarrei Meerhout betreut. In den Kapellenbüchern wird 1625 erstmals ein Schulmeister erwähnt und am 3. Dezember 1649 gab der Bischof die Erlaubnis, in Hulsen eine eigene Schule zu gründen.
In Hulsen fand am 22. November 1798 eine Schlacht im Rahmen des Bauernkriegs statt. Dabei wurden 150 Bauernjungen (die sogenannten Briganten) getötet. Ein Gedenkstein hinter der Kirche verweist auf dieses Ereignis.
Die Kapelle von Hulsen wurde 1808 zur Pfarrkirche erhoben, wodurch dort seitdem auch die Taufe, Hochzeit und Beerdigung gefeiert werden durften. Am 4. Januar desselben Jahres wurde der erste Friedhof geweiht. Durch königlichen Beschluss vom 11. Juli 1842 wurde die Pfarrei anerkannt und noch im selben Jahr wurde die Kirche vergrößert, Hulsen zählte damals 430 Einwohner.
Die Gemeindeschule, die 1862 gebaut wurde, wurde 1897 durch zwei neue Klassenzimmer und ein Schulhaus ersetzt. Die heutige neoromanische Kirche, die dem Heiligen Hubertus geweiht ist, wurde 1898-1899 erbaut und der Architekt war Pieter Jozef Taeymans. Die Ausstattung der Kirche stammt größtenteils aus dem Jahr 1904, aber die Orgel, die 1826 gekauft wurde, und einige Holzfiguren stammen aus der abgerissenen spätgotischen Kapelle: Heilig Hubertus (Anfang des 16. Jahrhunderts), Heilig Barbara und Heilig Lucia (Ende des 16. Jahrhunderts), Unsere Liebe Frau mit Kind (Anfang des 17. Jahrhunderts) und Heilig Bernhard (Anfang des 16. Jahrhunderts). Das Pfarrhaus wurde 1876 gebaut und 1951-1952 renoviert.
Das Schulhaus wurde 1919 in ein Kloster umgewandelt und am 29. September desselben Jahres wurde eine Schwesternschule eröffnet. Die heutigen Schulgebäude stammen von 1989 (Grundschule) und 1992 (Kindergarten).
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Adresse: Balen
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