Datenquelle: Schlusmans, Frieda, 01-01-2005, ©Vlaamse Gemeenschap
Urheberrechte: All rights reserved
Der Verschuylenhof oder Olmenhof ist eine der ersten Rodungen in Rotem. Erste Erwähnung im Jahr 1371, als eine Beginen, Agnes, von ihrem Hof, ausgestattet mit zwei Wassermühlen, zugunsten von Jan Oems, Herrn von Bochoven, Seneschall von Maaseik, Abstand nahm. Das Gut gelangte nacheinander in den Besitz der Familien von Baer (1509) und von Eyll (1607). Im Jahr 1721 wird Petrus Philippus de Verschuyl als Herr von Rotem und Eigentümer des Olmenhofs genannt. Ehemaliger U-förmiger Hof, als solcher auf der Ferraris-Karte (1771-77) und im Atlas der Nachbarschaftsstraßen (1846) bezeichnet, mit der offenen Seite des Anwesens nach Osten. Heute mit freistehenden Bestandteilen. Etwas zurückgesetzt zur Straße, mit Obstgarten zwischen Straße und Hof. Von dem alten Kern sind nur Fragmente in der Scheune erhalten geblieben. Die übrigen Gebäude stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Bauernbürgerhaus vom Doppelhaus-Typ, drei Achsen und zwei Bauetagen unter Satteldach (mechanische Ziegel). Backsteingebäude, ausgestattet mit Lisenen und Tropfenmotiven. Gewölbte, belüftete Fenster. Rechteckige Tür in einem rahmenden Sandsteingewand. Giebelseiten mit Traufen und Schulterstücken. An die linke Giebelseite anschließend, L-förmiger Stall unter Mansarddach (mechanische Ziegel). Backsteingebäude, ausgestattet mit gewölbten und rundbogigen Maueröffnungen. In der nordwestlichen Fassade ein stark verwitterter, kalksteinener Wappenstein mit dem Wappen der Familie Verschuyl aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Angeschlossene niedrigere Ställe. Rechts des Hofes, die Reste der Scheune, nahezu vollständig umgebaut. In der nordwestlichen Fassade ein gut erhaltener kalksteinener Wappenstein siehe oben. Eine Reihe von großen, modernen Ställen. Hinter dem Hof die „Bergkelder“. Reste eines mergelsteinernen Donjons, einst von einem Graben umgeben, wahrscheinlich gespeist von der alten Maas und wahrscheinlich aus dem 14. oder der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Ganze wurde etwa 1935 abgetragen, um die Gräben zu zuschütten. Möglicherweise handelt es sich hier um die primitiven Stätte von Olmenhof/Verschuylenhof oder Kessel/Biessenhof/Ommerstein. Das rechteckige Gebäude ist heute noch ein Stockwerk hoch. Dieses Stockwerk umfasst zwei Keller, von denen der westliche sein mergelsteinernes Tonnengewölbe erhalten hat. Im anderen Keller befinden sich die Reste der Treppe zum Eingang auf der darüber liegenden Etage. Die Tür zwischen beiden Kellern wurde umgebaut, befindet sich jedoch an der ursprünglichen Stelle.
Datenquelle: Schlusmans, Frieda (2005)
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Adresse: de Schiervellaan 5, Dilsen-Stokkem
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