Um 1150 gab es bereits hölzerne Gebäude an dem Ort, an dem das heutige Kampen liegt, aber der Name Kampen wird in der Geschichte erst 1277 erwähnt. Die Stadt hat seit 1236 Stadtrechte. Die günstige Lage an der stark befahrenen Handelsroute zwischen dem Zuidersee und dem Rhein führte dazu, dass sich Kampen schnell von einer einfachen Siedlung zu einer wohlhabenden Handelsstadt entwickelte, die zu einer der mächtigsten und führenden Städte Nordwesteuropas heranwuchs.
Die Verlandung der IJssel beendete ab 1430 ganz allmählich den Wohlstand von Kampen. Lange Zeit wollte sich Kampen nicht zu einem Bund verpflichten und wirtschaftliche sowie politische Zugeständnisse an andere Städte, wie es in der Hanse üblich war, machen. Als das Grafentum Holland Krieg gegen die Hanse führte, fand diese Situation ein Ende: Die Stadt wurde gezwungen, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden. Kampen war ursprünglich mehr auf den Ostseehandel und den Handel mit dem Hinterland des Rheins ausgerichtet und trat daher 1441 formal der Hanse bei. Die Stadt hatte viel Einfluss innerhalb der Hanse: Trotz lautstarkem Protest der weiter flussabwärts gelegenen Städte an der IJssel und anderer Hansestädte wurde 1448 der Bau einer Brücke über die IJssel beschlossen. Dieses Werk wurde in Rekordzeit von 5 Monaten vollendet. Mit dieser Brücke hoffte Kampen, eine stärkere Bindung zum Hinterland zu haben.
Am 11. August 1572 wurde Kampen von Willem van den Bergh, einem Schwager von Willem von Oranien, von den Spaniern erobert. Nach dem Blutbad von Zutphen am 15. November gab sich die Stadt jedoch freiwillig den Spaniern zu erkennen. 1578 kam die Stadt nach der Belagerung von Kampen wieder in staatliche Hände, unter der Leitung von George van Lalaing.
Der Holländische Krieg zwischen der Republik der Vereinigten Niederlande und England und Frankreich bedeutete ein endgültiges Ende der enormen Macht der Stadt.
Ab etwa 1815 prägte die Tabakindustrie das Erscheinungsbild von Kampen. Diese Branche wurde unter anderem durch das günstige Steuerklima in der Stadt angezogen. Nach der Ansiedlung von zwei kleineren Tabakfabriken ließ sich der große Zigarrenhersteller Lehmkuhl aus Bremen in der Stadt nieder. Um 1880 war fast die Hälfte der Bevölkerung von Kampen in der Tabakindustrie beschäftigt, und es wurden 1,5 Millionen Zigarren pro Woche produziert.
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