Unter „Katharinenspital“ werden in Regensburg fünf Institutionen der St. Katharinenspitalstiftung verstanden: Die Spitalpfarrkirche St. Katharina, das Altenheim und die Brauerei , der Forst und das Archiv. Dem Spital steht der Spitalmeister vor. Der Spitalrat ist zusammengesetzt aus vier vom Regensburger Stadtrat entsandten „weltlichen“ und vier geborenen „geistlichen“ Spitalräten, nämlich Propst, Dekan, Custos des Regensburger Domkapitels und dem Dompfarrer . Der Regensburger Stadtrat hat das Vorschlagsrecht für nachrückende weltliche Spitalräte, der Spitalrat wählt die bzw. den Vorgeschlagenen. Der Spitalrat ist das beschlussfassende Verwaltungsgremium der Stiftung. Das Katharinenspital verfügt über eines der bedeutendsten Archive Deutschlands, das einen unversehrten Urkundenbestand bis ins 12. Jahrhundert bewahrt.
Die katholische Pfarr- und Spitalkirche St. Katharina steht am St.-Katharinen-Platz 3 im Regensburger Stadtteil Stadtamhof nahe der Steinernen Brücke.
Im 12. Jahrhundert ist bereits das südwestlich des romanischen Domes gelegene Johannesspital belegt; seine Wurzeln könnten bis zu einem im 10. Jahrhundert unter Bischof Wolfgang vermuteten Domspital zurückreichen. Es wurde unter Bischof Konrad IV. von Frontenhausen zusammen mit den Regensburger Bürgern um 1213/14 an den heutigen Ort in Stadtamhof verlegt. Aus seinem eigenen Vermögen stiftete Konrad 7000 Pfund Pfennig hinzu. Er erließ 1226 die bis heute gültige Spitalssatzung mit ihren je vier geistlichen und weltlichen Spitalräten. Bis zu seiner Zerstörung im Jahr 1809 durch den vom österreichischen Heer verursachten Stadtbrand zeigte daher eine lebensgroße Statue am Mittelpfeiler des Spitalportals Bischof Konrad IV. als Stifter. Das Nebenpatrozinium Johannes des Täufers und Johannes des Evangelisten ist eine Reminiszenz an das ursprüngliche Johannesspital. An dieses erinnert auch das Siegel der Spitalbruderschaft , das bis ins 16. Jahrhundert ein Johannessiegel war, während der Spitalmeister nachweislich ab 1290 mit einem Katharinensiegel Urkunden beglaubigte.
Nachdem die Reichsstadt Regensburg im Jahre 1542 lutherisch geworden war, versuchten sowohl Bistum als auch die Reichsstadt das Katharinenspital in die jeweils alleinige Rechtsgewalt zu bringen. Im Gefolge des Westfälischen Friedens 1648 wurde die Stiftung von beiden Konfessionen gemeinsam verwaltet von einem lutherischen und einem katholischen Spitalmeister, bei genau konfessionell aufgeteiltem Personal und Bewohnern. Der protestantische Anteil an der Parität wurde 1891 aufgehoben und die Protestanten mit 400000 Mark abgefunden.
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