Rüblanden

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Die Ortschaft ist einer von drei amtlich benannten Ortsteilen der im östlichen Teil von Mittelfranken gelegenen Gemeinde Ottensoos. Sie befindet sich etwa zweieinhalb Kilometer südöstlich des Ortszentrums von Ottensoos und liegt auf einer Höhe von etwa 365 m ü. NHN.
Die erste zweifelsfreie Ersterwähnung von Rüblanden fand im Jahr 1284 statt, als die Schenkung eines Rüblander Hofes an das Kloster Engelthal beurkundet wurde. Von 1284 bis in das 16. Jahrhundert hinein unterstand der Ort dann der Herrschaft dieses Klosters. Ein Zäsur für das Dorf bildete schließlich der Landshuter Erbfolgekrieg. Im Zuge dieses Krieges gelang es der Reichsstadt Nürnberg die kurpfälzischen Gebiete um das Städtedreieck Lauf–Hersbruck–Altdorf relativ schnell einzunehmen. Die militärischen Auseinandersetzungen zogen sich dann jedoch bis zum Jahr 1520 hin, erst ein zum Ende des Jahres zwischen Nürnberg und der Kurpfalz abgeschlossener Friedensvertrag beendete diese schließlich. Durch diese Vereinbarung erhielt die Reichsstadt unter anderem die bis dahin pfälzische Vogtei über das Kloster Engelthal zugesprochen, womit auch Rüblanden unter die Nürnberger Landeshoheit gelangte. Als 1525 im Gebiet der Reichsstadt Nürnberg die Reformation eingeführt wurde, verbot der Rat der Stadt allen Klöstern seines Territoriums die Neuaufnahme von Novizinnen und Novizen, womit das Ende deren Bestehens auf absehbare Zeit besiegelt war. Beim Kloster Engelthal fand dies im Jahr 1565 statt, als die beiden letzten überlebenden Nonnen die klösterlichen Besitzungen in die Betreuung des Rates der Reichsstadt Nürnberg übergaben. Die Verwaltung dieser neuen Eigentümer wurde anschließend von dem seit 1515 bestehenden Pflegamt Engelthal organisiert. Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches gehörte Rüblanden dann zu diesem Verwaltungsgebiet und teilte dessen Schicksal. Dieses kulminierte schließlich in der 1806 erfolgten Annexion der Reichsstadt Nürnberg durch das Königreich Bayern. Die über mehrere Jahrhunderte bestehenden engen Beziehungen zwischen Rüblanden und dem Kloster bzw. später Pflegamt Engelthal fanden damit schließlich ihr Ende.

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