Risorsa: In combinatie met tekening van J. Halflants
In der Nähe der Kapelle sehen wir einen kleinen Hügel mit dem Eingang zu einem Eiskeller. Er stammt aus dem Jahr 1816, als das Schloss wieder aufgebaut wurde und die damalige Kapelle abgerissen wurde. Steine der Kapelle wurden wiederverwendet und in den Eingang und die Kellerfläche integriert.
Es handelt sich um einen seltenen Typ, der einen spiralförmigen Gang hat, der in einem umgekehrten, eiförmigen Lagerraum endet.
Das Eis wurde aus den angrenzenden Teichen geholt. Es wurde in handliche Blöcke gesägt und mit einer Schubkarre zum Eiskeller gebracht. Natürlich funktionierte dies nur, wenn die Winter kalt genug waren.
Der Keller war so gebaut, dass die Kälte maximal gehalten wurde. Oder anders gesagt: dass keine Wärme eindringen konnte. Wie das Wort „Keller“ schon sagt, befindet sich der größte Teil unter der Erde. Der Eingang führt durch einen Gang in den Keller, sodass, wenn der Keller geöffnet wird, kein direkter Kontakt mit der Außenluft besteht. Mindestens zwei Türen sorgen für einen Schleusenbereich. Der Zugang wurde manchmal in einer Kurve gebaut; hier ist es sogar eine Spirale. Die Öffnung ist nach Norden oder Nordosten gerichtet. Das ganze ist mit einem Erdhügel und Sträuchern bedeckt. Das wirkt isolierend und sorgt auch für Schatten, sodass der Boden nicht direkt aufheizt. Nicht selten wurde darauf eine „Folien“-Bedeckung angebracht.
Es war wichtig, den Keller so trocken wie möglich zu halten. Schmelzwasser wurde nach draußen abgeleitet. Die konische Form sorgte dafür, dass das Wasser nach unten floss. Das Wasser drang am Boden in den Boden ein oder wurde über einen Ablaufgraben zu den angrenzenden Teichen geleitet. Das Eis kam niemals direkt mit dem Boden in Kontakt, sondern ruhte auf einem Eisengitter. Um zu verhindern, dass die Wände vom Grundwasser feucht wurden, wurde der Eiskeller auf einem leichten Hügel gebaut. Ein wichtiger Teil ragte also über das Erdgeschoss hinaus.
Es war vor allem die Absicht, mit dem Eis Produkte zu kühlen oder das Eis selbst einfach in Form von Sorbets zu konsumieren. Es wurde nichts direkt im Keller aufbewahrt. Ausnahmsweise finden wir jedoch im Gang eine Nische oder Kammer, in der Produkte kühl aufbewahrt werden konnten. Aber das war eher die Ausnahme als die Regel, da das Öffnen der Außentür die Wärme hineinließ.
Das Eis wurde auch von Ärzten verwendet, um Schwellungen oder Infektionen zu behandeln. Medicinale Anwendungen hatten immer eine hohe Priorität, und die Besitzer eines Eiskellers mussten ohne Zögern Eis zur Verfügung stellen.
Seit einigen Jahrzehnten haben Eiskeller ein neues Leben als Schlafplatz für Fledermäuse während der Wintermonate erhalten.
Risorsa: Jan Rymenams
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