Sint-Elooiskirche

Beschrijving

Kerkstraße Nr. 1. Sint-Elooiskirche Geostetes neogotisches Gotteshaus, 1918 nach den ursprünglichen Plänen von 1874 und nach dem Entwurf des Architekten Leopold De Geyne (Kortrijk) wieder aufgebaut. Das Gebäude ist von verschiedenen Laubbäumen umgeben. An der Vorderseite befinden sich einige Kirchenbänke, hinter dem Chor liegt ein Pfarrweg. Im Osten Gedenkstein, der an das ehemalige Gotteshaus erinnert und vorgesetztes Gusseisenkreuz. Im Nordwesten Heilig-Herzens-Statue aus weißem Naturstein auf Sockel mit dem Datum "1924", Statue stammt aus der Kapelle in der Bossuitstraße, die 1968 abgerissen wurde. Auch Kalvarienberg mit Eisen-Christusstatue. Bereits im 12. Jahrhundert stand an diesem Ort ein Gotteshaus, um 1100 wird die erste Steinkirche erbaut, vermutlich handelt es sich um eine romanische Kreuzkirche mit quadrischem Mittelturm. Die Kirche und der umliegende Friedhof gehörten zur Kasselrei Kortrijk. Das Gebäude stand auf dem Grundstück der Dorfherrschaft von Moen. Die Kirche wurde während der Religionsunruhen beschädigt, Reparaturarbeiten fanden von 1620 bis 1622 statt, als die restaurierte Kirche wieder eingeweiht wurde. Auch 1694 wurde die Kirche schwer beschädigt. 1844 wurde das Gotteshaus zu einer dreischiffigen Hallenkirche vergrößert, dies nach dem Entwurf von C. Dehulst (Kortrijk). Im 1874 wurde das alte Gebäude abgerissen, ein Entwurf von P.N. Croquison sah den Bau einer neuen Kirche auf den Fundamenten der alten vor, mit der Turm an der Stelle des ehemaligen Chors. Letztendlich wurde ein stark verwandter Entwurf von Leopold De Geyne angenommen und 1874 genehmigt. Das neue Gotteshaus wurde 1918 größtenteils durch einen Brand zerstört. Der Wiederaufbau erfolgt durch Benoit Vuylsteke nach den ursprünglichen Plänen. Der Grundriss entfaltet: neogotisches dreischiffiges Gotteshaus mit vorgesetztem Westturm; Sakristei nordöstlich und neuere Dienstgebäude südöstlich. Ehemalige Taufkapelle und Treppenturm im Südwesten. Das Gebäude ist im Südosten ummauert. Rote Backsteinbauweise, unter Verwendung von Sandstein für u.a. Sockel, Decksteine, Absetzungen und die Fensterumrahmungen des Chors. Schieferbedeckung. Der Turm ist durch geschnittene Stützpfeiler an den Ecken gekennzeichnet, erste Gliederung mit spitzbogigem Portal mit Wappen und Relief im Bogenfeld. Zweite Gliederung mit drei spitzbogigen Wandöffnungen, von denen zwei mit Ziegelmauerwerk ausgefüllt sind. Klanglöcher und Turmuhr auf der dritten Gliederung. Der Turm mit eingeschnürtem Spitzdach mit schlanken, achteckigen Türmchen an den Ecken, krönendes Kreuz und Wetterfahne. Schiff von sieben Jochen mit abnehmender, gestufter Friesrhythmik durch spitzbogige Wandöffnungen und geschnittene Stützpfeiler. Östliche Seitenpunktwände sind durch Geflechte gekennzeichnet. Chor mit zwei geraden Jochen und dreiseitiger Schließung, ebenfalls rhythmisch durch geschnittene Stützpfeiler und spitzbogige Wandöffnungen. Innenraum. Verputzte und weiß gestrichene Gesamtheit (vgl. alte Postkarten, vorher teilweise mit figürlichen Motiven bemalt), rhythmisch durch Spitzbögen, die von Säulen mit Knopfkapitellen, achteckigen Sandsteinsockeln unterstützt werden. Die zweite Bauhöhe des Schiffs ist rythmiert durch niedrige spitzbogigen Dreilichtern. Gewölbe durch Kreuzrippengewölbe, das von Kolonetten getragen wird. Strahlgewölbe im Chor. Schwarzer Marmorboden. Mobiliar.Vollständig und unversehrt erhalten neogotisches Mobiliar.Hauptaltar, marmorne Altartafel und neogotisches Retabel, außerdem auch erhaltene hölzerne Altartafel. Nordlicher Seitenaltar mit marmorner Altartafel und hölzernem Retabel gewidmet an O.-L.-Vrouw und südlicher Seitenaltar, hölzerne Altartafel und Retabel gewidmet an St.-Elooi. Zwei Kanzeln, Chorbänke und Stühle, Bittbänke für die Seitenaltäre und Statuen, Leuchter und Lesepult. Marmortaufbecken mit kupfernem Deckel, über dem das hölzerne Klangfeld der Kanzel, die Kanzel selbst ist verschwunden. Holzdoeksal, Orgel im neogotischen Klangkasten.Statuen von O.-L.-Vrouw mit Kind, H. Jozef mit Kind, H. Rochus, H. Herz, H. Rita (aktuelle Statue) und Christus am Kreuz. Figürliche Glasfenster im Chor und im östlichen Joch des Schiffs. ARCHIV FLÄMISCHES INSTITUT FÜR UNBEWEGLICHE KULTURGÜTER, Plänefonds KCML, Sint-Elooiskirche. DESPRIET P., Die St.-Elooiskirche in Moen, in Den Süd-West-Flämischen Pfarrkirchen, Kortrijk, 1983, S. 252-261. Historische Studie Kapellen Moen, s.l., s.d., S. 19-20. ROOSE-MEIER B., VERSCHRAEGEN H., Fotorepertorium der belgischen Gotteshäuser, Provinz Westflandern, Kanton Kortrijk II, Brüssel, 1979, S. 37-39.

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Bron: De Gunsch, Ann & De Leeuw, Sofie

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