Sint-Niklaas

Urheberrechte: Creative Commons

Beschreibung

Pfarrkirche St. Nikolaus Zwischen der Apfelmarkt (Nordseite), dem St. Nikolausplatz (Südseite) und der Kaatsspelplatz (Westseite). Dominierende W. Turm; angelehnte Häuser in den Winkeln mit Seitenschiffen (St. Nikolausplatz, ohne Nummer und Apfelmarkt, Nummer 1). Teilweise eingebaute N. Seitenschifffassade durch die Rückseiten von Häusern auf der Südseite der Oststraße. Ehemals umgebender Friedhof umgeben von der Cortegracht oder Kerkegracht im Osten und Norden. Älteste Erwähnung von 1120. Bis zur Französischen Revolution bedient durch Mönche des St. Nikolausklosters. Aktueller Grundriss: W. Turmfassade aus dem 13. Jahrhundert mit oberster Gliederung aus dem frühen 14. Jahrhundert (kleinere Ziegelgröße), dreischiffiges Langhaus mit fünf Joche, unmittelbar nach der Abtragung des ursprünglichen Querhauses (Ende XV) 1494 erbaut, Mittelschiff um circa 1775 nach Osten verlängert, und zwei Seitenschiffe mit zwei geraden Joche jeweils mit fünfseitiger und flacher O. Schließung, Z. Sakristei und N. Abstellraum nach Entwurf von Architekt G. Hoste (Tielt) von 1888 (?). 1841, neuer Turmhelm jedoch um circa 1866 erneut abgebrochen. Verbesserungsarbeiten 1960, Reparatur von Kriegsschäden, Gewölbe und Dächer in 1960-1962 1963-1965, unter der Leitung von Architekt L. Allaert (Kortrijk). Restaurierungsarbeiten am Turm 1891-1892 unter der Leitung von Architekt J. Vinck (Veurne); 1975 und folgend unter der Leitung von Architekt G. Verschave (Brügge). Ziegelbau; Verwendung von Eisen-Sandstein für das Untergeschoss der S. Seitenschiff-Fassade; Kalkstein für Schichten abwechselnd mit Ziegel in der N. Seitenschiff-Fassade und S. Querhaus-Fassade, größtenteils der S. Seitenschiff-Fassade und für den oberen Teil des W. Portals; Tournai-Stein für das Untergeschoss der letztgenannten Abdeckung durch Ziegeldächer (Schiefer). Offen gearbeiteter achteckiger Laternenturm an der Kreuzung. Schwerer W. Turm: Fassadenturm nach dem typischen Schema der Küstenregion, vgl. Damme, Lissewege. Rechteckiger Grundriss. Vier Gliederungen, markiert durch Kordons. Eckenstützen mit Einschnitten; an der SW. Ecke ersetzt durch quadratisches Treppenturm mit achteckigem Oberbau und mit Ziegel verkleideten Spitzdach, verziert mit Vierlappen. Abgearbeitet und durch Erdanhäufung tiefer liegend W. Portal (Mitte XIII) unter Ziegeldach (Sparrendach). Rechteckiger Eingang unter schwerem Oberbalken, getragen von Mittelpfeiler und zwei Seitenpilastern, alle aus Tournai-Stein. Umschlossene Spitzbogen-Nische mit ausgearbeiteten Archivolten aus Kalkstein auf drei viertel Säulen mit Knopfkapitell aus Tournai-Stein; Bogengliederungen mit Darstellung der vierundzwanzig Ältesten der Apokalypse, unter herausragendem Wasserblatt mit Laubwerk; Rest des Baldachins im Bogenfeld. Darüber, verwitterter Überrest von drei Statuen: "Christus beim Jüngsten Gericht" zwischen knienden Unserer Lieben Frau und St. Johannes. Weitere Turmgliederungen jeweils mit blinden Oculi, zwischen denen eine Rundbogen-Nische an der W. Seite (zweite Gliederung); Oculi, spitzbögenförmige Nischen und Klangöffnungen (dritte und vierte Gliederung). Brüstung mit spitzbögigen Nischen und vielsechseitigen Eckstürmchen. Seitenschiffe. W. Giebelwände mit angelehnten Häusern (zwei Stockwerke). Nord- und Südseite rhythmisiert durch Stützpfeiler mit Einschnitten und beleuchtet durch spitzbögige Fenster (vier Lichtquellen) mit Fischblasenmotiv in viertelrunden Rahmen an der Ecke. N. und S. Portal in der westlichsten Joche; zwei gekoppelte Rundbogen-Türen in spitzbogenförmiger Einrahmung mit ausgearbeiteten Archivolten, Tropfliste, und einer spitzbögigen Nische mit Heilig-Herzens-Statue im Bogenfeld. Östlich des S. Portals, kleiner Sonnenzähler über der ersten Einschnitt des Stützpfeilers. Querhaus-Punktfassaden mit Anschrägen, Schulterstücken und analog spitzbögigem Fenster. Fünfseitige Chorabschlüsse gestützt durch Stützpfeiler mit drei Einschnitten, beleuchtet durch ähnliche spitzbögige Fenster (zwei Lichtquellen); zwei flankierende Giebel des Seitenschiffs mit Anschrägen, Schulterstücken, große spitzbögige Nische, und rechtwinklig angelehnter S. Sakristei und N. Abstellraum. Ursprünglich gewölbter Turmunterbau vgl. erhaltene Konsolen und Gewölbeansätze; Kalksteinmauerpartien in W. und hauptsächlich N. Wand mit erhaltenen spitzbögigen Nischen, verweisend auf den ältesten Turmunterbau, ursprünglich aus Kalkstein und später in einen Ziegelbau integriert. Hallenkirche mit weiß verputztem (1969-1970) Inneren; vollständig angepasst 1780. Spitzbögige Ziegel-Scheibögen auf Natursteinsäulen mit achteckigem Sockel und Kapitell; Kreuzungssäulen mit halbrunden Ziegel-Säulen; freistehende Chorsäulen mit Knopfkapitell. Holztonnengewölbe zwischen Gurtbögen und mit nach oben laufendem Kronenabschluss; fünfteilige hölzerne Kreuzrippengewölbe über dem Hauptchor. In der S. Wand des S. Seitenschiffs, Rundbogen-Nische in rechteckiger Ziegelrahmung von eingekanalten Pilastern unter Kronenabschluss; Jahreszahlen 1637-1935; enthält Holz-Kreuzigungsgruppe circa 1640, gestiftet von dem Norbertiner Jakob Clou an die von ihm gegründete Sodaliät des Gekreuzigten Heilandes vgl. Bußprozession. Mobiliar: Im Hauptchor: gemaltes Triptychon, das Jan Van Amstel oder auch Barend van Orley zugeschrieben wird, von 1534 mit Darstellung von "Kreuzigung Christi" auf dem Mittelteil, Seitenflügel mit links "Besuch der Königin von Saba" und rechts "Finden des wahren Kreuzes durch die Heilige Helena"; Triptychon geschlossen, links, Heiliger Jakobus der Ältere, rechts, "Kaiser Konstantin mit dem bußfertigen Sünder". Im N. Seitenschiff: "Martyrertod des Heiligen Sebastian" (Tafel) von Vigor Bouquet, aus der Mitte des XVII. Im S. Seitenschiff: "Anbetung der Weisen und zwei knienden Religioesen" (Leinwand), aus dem XVII.; "Heilung von Gelähmten" (Leinwand), aus dem späten XVII. Gegenüber der Kreuzungssäule: gemalte "Kreuzigung" (Tafel), aus dem XVI (?). Barocke Seitenaltäre; im Seitenschiff, 1741 datiert. Renaissance-Lambrisen (Eiche) in Seitenschiffen, aus dem XVII.; Neorenaissance-Lambrisen im Seitenschiff und Chorbank kopiert auf XVII A-Lambrisen der Seitenschiffe. Lesepult (Eiche) aus dem XVII. Glocke genannt " 't Bomtje" gegossen 1379; einziges Überbleibsel der während der Französischen Revolution geraubten Glocken.

Datenquelle

Datenquelle: Delepiere, Anne Marie & Lion, Mimi

Urheberrechte: All rights reserved

Mehr Informationen

Übersetzt von OpenAI

BE | | Öffentlich | DänischEnglischFranzösischItalienischNiederländischSpanisch

Kontaktinformationen

Adresse: Sint-Niklaasplaats, Veurne, West-Vlaanderen, Belgien

Statistiken

Suchen Sie nach Routen, die hier vorbeiführen?

Nahegelegene Routen
Werbung

Aktivitäten in der Gegend Alles anzeigen

Wählen Sie eine der beliebtesten Aktivitäten unten aus oder verfeinern Sie Ihre Suche.

- RouteYou Selections -

Entdecken Sie die schönsten und beliebtesten Routen in der Gegend, sorgfältig gebündelt in einer passenden Auswahl.

Werbung

Urheberrechte: Creative Commons

Sehenswürdigkeiten in der nähe Alles anzeigen

Wählen Sie eine der unten aufgeführten beliebtesten Kategorien oder lassen Sie sich von unserer Auswahl inspirieren.

- RouteYou Selections -

Entdecken Sie die schönsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Gegend, sorgfältig gebündelt in einer entsprechenden Auswahl.

Nahe gelegene Ziele

Werbung

Urheberrechte: Creative Commons

Planen Sie Ihre Route

Mit RouteYou kannst du ganz einfach eigene Karten erstellen. Plane deine Route, füge Wegpunkte oder Knotenpunkte hinzu, plane Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten ein und teile alles mit Familie und Freunden.

Routenplaner

Routenplaner

Diese Sehenswürdigkeit auf Ihrer Website

<iframe src="https://plugin.routeyou.com/poiviewer/free/?language=de&amp;params.poi.id=3219595" width="100%" height="600" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Mehr als 10.100.000 Routen


Mehr als 15.000.000 Benutzer


Mehr als 4.500.000 Sehenswürdigkeiten

Adresse

Kerkstraat 108

9050 Gentbrugge,Belgien

Folge uns

Lade die kostenlose App runter

Kontakt

Marketing und Vertrieb

sales@routeyou.com

Allgemeine Fragen

Kontaktieren Sie unser Kundendienstteam oder besuchen Sie unser Hilfezentrum.

© 2006-2026 RouteYou - www.routeyou.com