Die Herren von Herzele wohnten in dieser Wasserburg. Jahrhunderte lang regierten sie von dieser Burg aus die Herrlichkeit 'Hersele', eine der wichtigsten Herrlichkeiten des 'Land Van Aelst'.
Vermutlich wurde die Burg zu Beginn des 7. Jahrhunderts errichtet. Damals war es ein primitives Gebäude, das aus Holz- und Flechtwerk bestand, mit Erddämmen und von Wasser umgeben. Es war eine recht gute Verteidigung gegen die Normannen: ein 'harja sali', was so viel bedeutet wie 'ein Gebäude des Herren'. Der Name 'Herzele' leitet sich von diesem 'harja sali' ab.
Im Laufe des 11. Jahrhunderts wurde alles aus Stein errichtet. 1056 wurde die Region von Baudouin V., Graf von Flandern, erobert, wodurch das Gebiet nicht mehr zum Kaiserreich Deutschland gehörte.
1096 zog Franco, damals der Herr von Herzele, zum Kreuzzug ins Heilige Land. Vermutlich ließ er zusätzliche Verstärkungsarbeiten durchführen, bevor er seine Familie zurückließ.
1381 wurde Herzele zum Schlachtfeld zwischen dem Grafen von Flandern und den Gentern. Dabei wurde die Burg des damaligen Burgherrn Seger, zusammen mit der benachbarten Kirche und den umliegenden Häusern, zerstört. Jan Van Roubaix baute die Burg zu Beginn des 15. Jahrhunderts wieder auf.
1579 ging die Burg endgültig unter. Kanonen der katholischen Spanier schossen die Burg des protestantischen Pieter von Melun in Schutt und Asche. Nur ein Turm blieb verschont. Dennoch sollten die Mönche der Abtei St. Peter aus Gent zwischen 1579 und 1585 hier ihr Archiv verbergen.
Seit dem 6. Juli 1957 (K.B.) ist die Burgruine zusammen mit den umliegenden Wiesen unter Denkmalschutz gestellt. 1969 wurde die Gemeinde Herzele Eigentümer. Seit 1972 ließ sie Restaurierungsarbeiten durchführen. Der nordöstliche Turm wurde wiederhergestellt. Der Grundriss, mit den Fundamenten der Mauern, dem quadratischen Donjon auf der Südseite und den Ecktürmen wurde sichtbar gemacht. Ein Wassergraben umschließt die Anlage.
Der Eckturm kann über den Treppenturm, der aus Ledestein errichtet ist, erklommen werden. In diesem Turm befinden sich Türöffnungen. Diese gewährten früher Zugang zu den Verteidigungsmauern.
Im Innenhof befand sich die Lebensquelle der Burg: der Brunnen. In vielen Burgen wuchs über dem Brunnen eine Linde, um das Wasser im Sommer so kühl wie möglich zu halten.
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Adresse: Herzele
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