Dieser Landweg verläuft parallel zu Berg ten Houte, der bei vielen Radfahrern als einer der vielen Anstiege in der Region bekannt ist.
Berg ten Houte ist ein steiler Anstieg, der zwischen 1982 und 1990 neunmal in die Ronde van Vlaanderen aufgenommen wurde. Der Anstieg war auch Teil der E3 Harelbeke, zuletzt 2013.
Die Gemeinde Maarkedal lässt im Frühjahr 2018 den Anstieg Berg ten Houte in Schorisse mit Kopfsteinen neu anlegen. Laut dem Schöffen für Öffentliche Arbeiten, Frederik Van Nieuwenhuyze, ist der Berg ten Houte jetzt die schlechteste Straße der Gemeinde. "Die Ausschreibung wird Anfang Juli erfolgen. Da es sich um einen wunderschönen Anstieg in Maarkedal handelt, haben wir uns entschieden, im Straßenbett wieder Kopfsteine verlegen zu lassen.
Die Gemeinde investiert 350.000 Euro, um einen Kilometer der Straße neu zu gestalten. Auf dem steilen Abschnitt des Berges kommt ein Kopfsteinpflasterstreifen von 300 Metern.
Der Berg ten Houte ist einer der ältesten 'Steinwege' in den flämischen Ardennen. Schon in der Römerzeit war dies eine Verbindung zwischen Wallonien und dem Scheldetal nördlich von Maarkedal." Angesichts des Steigungsgrads von Berg ten Houte musste man auch regelmäßig mit Erdrutschen rechnen. "Mit der Kopfsteinpflasterverlegung wird dieses Problem leichter zu beheben sein", so Van Nieuwenhuyze.
"Wir werden im Boden Sandpfähle verlegen, die dafür sorgen sollen, dass der Druck zwischen den verschiedenen Tongeschichten verringert wird. Dadurch wird das Risiko von Erdrutschen verringert", erklärt Van Nieuwenhuyze. Auch für den Graben neben der Tenhoutestraat gibt es eine Lösung. Dort fließt das Wasser jetzt zu schnell, wodurch das Straßenbett geschwächt wird.
"Wir werden mit Schotten ein Wassersystem schaffen, damit das Wasser langsamer fließt, und wir werden den Graben mit Gabionen verstärken", sagt der Schöffe.
"Und auch touristisch und sportlich wird die Neugestaltung einen Mehrwert bieten. Vielleicht wird der Berg ten Houte nach der Neugestaltung sogar in die Route der Ronde van Vlaanderen aufgenommen."
In Maarkedal gibt es noch weitere Kopfsteinpflasterstraßen, die eine Auffrischung benötigen, aber diese Arbeiten lassen länger auf sich warten. Die Zone Stationsberg, Steenbeekdries und Mariaborre wird 2019 angegangen, die Eikenberg und Donderij werden erst 2020 neu angelegt. "Das liegt daran, dass diese Dossiers geschützte Kopfsteinpflasterstraßen betreffen. Wir müssen also auf die Fördermittelplanung der flämischen Regierung warten", berichtet Bürgermeister Joris Nachtergaele.
Source: hln.be
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