* Königinnenallee Nr. 74-78. Ehemalige Königliche Stallungen, entworfen von dem norwegischen Architekten I.A. Knudsen im Jahr 1903, auch bekannt als "norwegische Stallungen"; seit 1928 als Schule genutzt, seit 1959 als Sportzentrum. Als Monument geschützt durch K.B. vom 22.09.1981. Ursprünglicher Standort innerhalb des alten Stadtzentrums zwischen Van Iseghemlaan und Langestraat, nahe dem "Alten Königlichen Palast" (vgl. Langestraat Nr. 69). Bau des Königlichen Chalets an der Grenze zu Mariakerke in 1873-1874, Anlass zur Verlegung der Stallungen in die Umgebung der neuen königlichen Residenz, zunächst an der neu angelegten Wellingtonstraße. 1877 entwirft der englische Architekt W.J. Green, ebenfalls Designer des Königlichen Chalets, Pläne für neue Stallungen. Projekt wurde vermutlich aufgrund der Entscheidung Leopold II, das Pavillon der Königin neben seinem von einem anderen Architekten errichten zu lassen, nicht umgesetzt. Neue Pläne für Stall- und Kutschengebäude an der Königinnenallee gemäß den Entwürfen der französischen Architekten A. Marcel, Coulomb und Chauvet im Jahr 1902, ebenfalls nicht ausgeführt. Schließlich wurde das Projekt nach Entwurf des norwegischen Architekten I.A. Knudsen realisiert, der auch das Pavillon Norwegens auf der Weltausstellung 1900 in Paris gestaltet hat sowie das mittlerweile verschwundene Holzchalet im Königlichen Domäne zu Raversijde. Fertiggestellt im Jahr 1904, jedoch nie als Stall genutzt. 1929 Einzug der städtischen technischen Schule und 1959 umgebaut zum städtischen Sportzentrum. Teilweise eingebautes rechteckiges Eckgebäude an der Kaïrostraat. U-förmige Anordnung mit Stallflügel im Nordosten und Remisen rund um den Innenhof mit Torbau zwischen den Zäunen an der Straßenseite. Auffällige Holzbaukonstruktion mit überstehenden Schieferdächern. Aufbau mit Holzsäulen, offenen Dachpfetten, Verkleidungen, Dachreiter und Toren unter Giebel mit Windfeder, der mehr oder weniger auf die norwegische "Stavkirke" verweist. Sorgfältige Holzverarbeitung, sowohl innen als auch außen, im sogenannten "Drachenstil", einer skandinavischen Jugendstil-Interpretation des Viking-Stils, vgl. immer wiederkehrende Knoten- und Hochformatmuster, drachenförmige Balkenschuhe. Anpassungen aufgrund der neuen Funktion, vgl. u.a. hier und da eingezogene Decken und Anbauten. ABTEILUNG ROHM WEST-VLAANDEREN, Abteilung für Denkmäler und Landschaften, Archiv-Nr. DW000408, W/00466 und W/00973. LOMBAERDE P., Leopold II. König-Baumeister, Gent, 1995, S. 92-93.
Datenquelle: Callaert, Gonda; Delepiere, Anne Marie; Hooft, Elise & Kerrinckx, Hans
Urheberrechte: All rights reserved
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Adresse: Koninginnelaan 78, Oostende, Belgien
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