Die Aa ist ein Nebenfluss der Kleinen Nete im Einzugsgebiet der Schelde, in der belgischen Provinz Antwerpen.
Die Aa wird gebildet durch die Entwässerung des Gebiets nördlich von Turnhout: Die Nattenloop und die Wouwerloop vereinigen sich südlich von Ravels. Etwas weiter erhält sie die Entwässerung des Naturschutzgebiets "De Liereman" und fließt über Oud-Turnhout östlich und südlich um Turnhout, direkt außerhalb des Stadtgürtels (Parklaan R13). Über die Teiche des Stadtparks biegt sie danach südwestlich ab, wo sie die Visbeek aufnimmt, die das Westen von Turnhout entwässert, und fließt weiter in Richtung Gierle. Jenseits der Straße von Tielen nach Gierle ist sie stark genug, um die jahrhundertealte Wassermühle von Tielen anzutreiben. Diese liegt auf einer Insel zwischen zwei Verzweigungen, die auch als Alte und Neue Aa bezeichnet werden. Noch etwas weiter an der Grenze von Tielen und Poederlee empfängt sie ihren größten Nebenfluss: den Großen Kaliebeek, der die Entwässerung der Balderij sichert, eines wasserreichen Gebiets zwischen Tielen und Zevendonk. Auf Höhe von Lille empfängt sie von Norden den Laakbeek (aus dem Gielsbos) und jenseits von Sassenhout den Bosbeek, auch Kindernouwbeek und Visbeek (östlich von Wechelderzande) genannt. Sie fließt hier dicht entlang des Kempischen Dünenrugs, zwischen Grobbendonk und Kasterlee. Die Aa mündet in die Kleine Nete bei der historischen Wassermühle von Grobbendonk. Die Täler von Aa und Kleiner Nete bilden dort zusammen ein zusammenhängendes Grüngebiet, mit im Herzen das Naturschutzgebiet Schupleer.
Der Fluss bildet nacheinander die Gemeindegrenze zwischen Lille (Gierle) und Kasterlee (Tielen), zwischen Lille (Poederlee) und Kasterlee (Tielen), zwischen Lille (Poederlee) und Vorselaar, zwischen Vorselaar und Herentals und zwischen Vorselaar und Grobbendonk.
Im Tal der Aa wurde früher Eisenerz oder 'Eisenmahl' abgebaut. Dies musste dann zu Verladeplätzen an der Kleinen Nete gebracht werden. Um dies zu realisieren, wurden mehrere Kanäle zwischen Aa und Nete gegraben. Ab den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Tal für landwirtschaftliche Zwecke "polderisiert": Der Fluss wurde begradigt und eingedeicht. Zur Regulierung des Wasserstands wurden Schleusen gebaut und die Wiesen wurden entwässert. Die Flurbereinigung veränderte die Landschaft grundlegend: gerade Straßen und Gräben und große offene Parzellen. Die spärlichen Reste der ursprünglichen Landschaft, meist Freizeitgebiete mit mehr oder weniger illegalem Charakter, erhalten in den letzten Jahrzehnten zunehmend einen geschützten Status.
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Adresse: Herentals
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