Hoeve 't Weiße Hof

Beskrivelse

Machen Sie die Bekestraat Nr. 1. Historischer Hof namens „'t Wit Hof“, gegründet von den Bischöfen von Tournai, die eine Residenz, das sogenannte „Hoge Hof“, in der Gemeinde hatten. Der Krummstab der Bischöfe, zusammen mit dem Datum 1735 und den Initialen M.B.L.U., abgebildet im Schlussstein des bogenförmigen Torbogens der Scheune. Balkenrostung des Torgebäudes mit dem Datum 1680 und den Buchstaben A.M.E, deren Bedeutung nicht bekannt ist. Der Hof wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Auftrag von oder durch André/Andries Catulle, Archidiakon und Generalvikar des Bistums Tournai und zugleich Gründer des Hofes „La Folie“, erbaut, ca. 1630 (Elleboogstraat 14) sowie der bereits geschützte Kasteelhoeve (Stationsstraat 55). Auf der Ferraris-Karte (1770-1778) als „Cense de la Familie Rouge“ (?) ohne Volumen an der südöstlichen Ecke bezeichnet. Auf dem Atlas der Nachbarschaftswege (1845) als „Ferme Terrain“ dargestellt mit erhaltenen Volumen. Auch auf dem primitiven Katasterplan (ca. 1835) verzeichnet. Vermutlich war der Hof ehemals vollständig ummauert, ein Überrest des Grabens, der östlich der Scheune erhalten blieb, zeugt davon. Hof mit geschlossener Anlage bestehend aus geweißten Ziegelbauelementen unter Schild- oder Satteldächern (Kunstschiefer oder -ziegel) und angeordnet rund um einen befestigten (teilweise gepflasterten und teilweise begrünten) Hof. Östlicher Hofzugang markiert durch ein Torgebäude mit anschließender Schafstall. Im Norden das Wohnhaus mit einem anschließenden Abstellraum, im Süden die Scheune und im Westen der Pferde- und Kuhstall. Wohnhaus mit sieben Achsen und ursprünglich einer, nun zwei Vollgeschosse aus verankerten, verputzten und gestrichenen Ziegeln unter einem Schilddach (Kunstschiefer). Umgehende hölzerne Krönleiste. Das Dach wird von einem Glockentürmchen mit offener Sitzbank und Wetterfahne in Form eines Pferdes gekrönt. Leicht gewölbte Wandöffnungen mit diamantköpfigen Schlusssteinen, Oberfenster mit dekorativ ausgearbeiteter Brustwehr. Erhaltene Fensterverkleidungen des 19. Jahrhunderts, erste Etage mit Schiebefenstern und shutters, T-Fenster mit großer Riegelteilung im Obergeschoss. Dreiseitiger Erker, vermutlich in den 1920er-‘30er Jahren hinzugefügt. Leicht gewölbte Türöffnung mit 19. Jahrhundert Tür, Treppe mit vier Stufen. Östliche Seitenfassade mit Flechtwerk. Rückfassade in derselben Stil wie die Frontfassade errichtet. Erdgeschoss laut den Mutationsskizzen des Katasters 1862 erweitert, das heutige Aussehen mit fünfseitigem Erker vermutlich in den 1920er-‘30er Jahren erlangt. Leicht gewölbte Wandöffnungen mit erhaltenem Fensterverkleidung des 19. Jahrhunderts, erhaltene Fensterläden. Drei untere Fenster und ein Oberfenster mit erhaltenen Diebstahlstangen. Erker mit rechteckigen Wandöffnungen versehen mit Schlussstein, zwei Wandöffnungen auf der rechten Seite mit erhaltenen Rollladenkästen. Hauptsächlich blinde Oberfenster. Innenraum. Zentrale Diele mit rechts Esszimmer, angrenzendem Wohnzimmer. Dahinter ein Flur und Wohnräume. Links vom Flur zwei Speicherzimmer mit dahinterliegendem Raum. Hölzerne Wendeltreppe im hinteren Speicherzimmer. Dachboden mit 18. Jahrhundert Dachkonstruktion, möglicherweise umgesetzt oder wiederverwendet, da die Reihenfolge der Zählerzeichen nicht stimmt. Teilweise erhaltene Innenausstattung, vgl. Marmorkamine, Böden, Innentüren und Decken (Stuck oder Balkenrostung mit Mortise- und Kinderbalken). Im Westen Pferde- und Kuhstall. Geweißtes Volumen auf gestampftem Sockel unter Ziegeldach. Rechteckige und leicht gewölbte Wandöffnungen mit Quadern aus Tournai-Stein. Grün gestrichene Holzarbeiten. Pferdestall mit Ziegelgewölbe, Kuhstall mit erhaltenen Kufen und 18. Jahrhundert Gewölbe auf Holzträgern. Scheune, im Süden. Volumen aus rotem Ziegel auf gestampftem Sockel unter Satteldach (teilweise Eternit, teilweise Ziegel). Rundbogige Toröffnung mit Tropfkante, Ansatz- und Schlusssteinen aus Tournai-Stein. Schlussstein mit Abbildung des Krummstabs der Tournai Bischöfe, ebenfalls das Datum 1735 und die Buchstaben M.B.L.U. Grün gestrichenes Tor mit Klinke. Rückseite mit unterschiedlichen Stützpfeilern, Bauabdruck der Fensteröffnung. Teilweise erneuertes Dach. Torgebäude angrenzend an den Schafstall im Osten. Geweißte, verankerte Ziegelkonstruktion auf gestampftem Sockel unter Satteldach (Eternit). Leicht gewölbte und rechteckige Wandöffnungen mit grün gestrichenen Holzarbeiten. Torgebäude mit abgerundetem Eck an der Hofmauer und dem Einsatz von Tournai-Stein an der Straßenfront. Erhaltene Balkenrostung mit dem Datum 1680 und den Buchstaben A.M.E. Schafstall mit verputztem Ziegelgewölbe. Im Osten, Abstellraum. Erhaltene Holzkonstruktion bestehend aus einem Firstbalken mit darunter liegendem Scherenbalken. KATASTERARCHIV FLANDERN-BRABANT IN BRÜSSEL, 207: Mutationsskizzen, Spiere-Helkijn, 1862/11.

Kilde

Kilde: De Gunsch, Ann & De Leeuw, Sofie

Ophavsret: All rights reserved

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Oversat af OpenAI

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Adresse: Make Bekestraat 1, Spiere-Helkijn

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