Hof mit losen Bestandteilen Die Snippe

Description

Dudzelesteenweg Nr. 1/ Koolkerkesteenweg. Historischer Hof z.G. "De Snippe", prägend von der Koolkerkesteenweg durch das große, prestigeträchtige Bauernhaus. Historie. Geht zurück auf ein mittelalterliches Anwesen, ein Lehen der Burg von Brügge. Historischer Name des Hofes zu Ehren des ersten bekannten Käufers: 1359 verkauft Michel Snippe das Gut an Jacob van Roeselare. Ab dem 17. Jahrhundert ist das Gut als "Casteel van de Woude" bekannt, nach der Familie von de Woude, die dort im genannten Jahrhundert ein Schloss erbauen ließ, möglicherweise innerhalb einer bereits bestehenden gr. m. viereckigen, spätmittelalterlichen Umwallung. Das Schloss wird auf 18. Jahrhundert Kartenmaterial als ein Steingebäude mit Treppengiebeln dargestellt; im Osten außerhalb des Walgracht, ein Niederhof. Auf diesem prestigeträchtigen Anwesen residiert im 18. Jahrhundert die Brügger Familie Verhouve. Auf der Karte von Ferraris (1770-1778) wird das Anwesen fälschlicherweise "Pickevet" genannt (vgl. Koolkerkesteenweg Nr. 78). In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts oder zu Beginn des 19. Jahrhunderts werden diese Gebäude ersetzt: Auf der primitiven Katasterkarte von 1834 wird die gegenwärtige Konfiguration von Landhaus und rechtwinklig dazu ein langgestrecktes Stallvolumen dargestellt, beide innerhalb der Umwallung mit einem Zugang auf der Südostseite; der alte Niederhof ist verschwunden. Das rechtwinklige Stallvolumen soll laut Devliegher aus dem Jahr 1833 datiert sein. Im 19. Jahrhundert ist "De Snippe" ein Landhaus, das Jan Maertens de Diepenhede de Rozendaele, Königlicher Prokurator in Brügge, gehört. 1882 wird für den neuen Erben Willem Maertens-De Fooz, Rechtsanwalt aus Brügge, eine bedeutende Änderung auf dem Erbe vorgenommen: Der Walgracht wird an der nordöstlichen Seite für den Bau einer Scheune und eines Backhauses aufgefüllt, die rückwärtigen Gebäude des Landhauses werden verändert. 1886 wird eine Umgestaltung am südlichen Ende des Stallvolumens vorgenommen: Das heutige Kopvolume wird gebaut, vgl. Datierung im Giebelstein "1886". 1895 wird die Dudzelesteenweg als Verbindungsweg zwischen der Koolkerkesteenweg und der Rondsaartstraat (damals "Weg von Brügge nach Westkapelle" genannt) angelegt. Der Zugang zum Hof wird auf diese neue Straße verlegt. In den 1970er Jahren werden die Walgrachten vollständig aufgefüllt. An den Betriebsgebäuden werden neue Teile hinzugefügt. Im Jahr 2005 wird "De Snippe" als Landwirtschaftsbetrieb betrieben, das Wohnhaus steht leer, die Gebäude sind in einem verwahrlosten Zustand. Beschreibung. Hof mit drei getrennten Bestandteilen auf einem großen, unterharderen Erbe: prächtiges Landhaus, rechtwinkliger Stallflügel mit parallelem Scheunenflügel. Reste der ursprünglichen Zufahrt von der Koolkerkesteenweg, mit einem schönen Blick auf das Landhaus von der Dammesteenweg, akzentuiert durch die roten Backsteinpfeiler und zwei große Bäume, die vermutlich den Zugang zum früheren Oberhof markieren. Großes, aus der Umgebung stark ins Auge fallendes Landhaus im schlichten klassizistischen Stil, gebaut Ende 18. oder Anfang 19. Jahrhundert, vermutlich auf den Resten des 17. Jahrhunderts Schloss "von de Woude", vgl. im Erdgeschoss Spuren von zwei, vermutlich 17. Jahrhundert Entlastungsbögen. Tiefes Doppelhaus von fünf Achsen und zwei Baugeschossen unter einem geschnittenen Zelt-Dach auf einer hölzernen Krone mit Klossen (First parallel zur Koolkerkesteenweg). Weiß gestrichener Ziegelbau, zementierter Sockel mit vorne links einer Kelleröffnung. In Front- und Seitenfassaden rechteckige Wandöffnungen, im Erdgeschoss belüftet, mit blaugrünen Fensterbänken, ausgestattet mit 19. Jahrhundert rot gestrichenem Schreinwerk; Eingangstür mit an beiden Seiten einer Fußschrapers. Innenraum bestehend aus großzügigen, gr.m. quadratischen Zimmern mit sehr schlichter Ausführung; Balkendecken erhalten. Langes Stallvolumen nordöstlich des Wohnhauses, dessen niedrigerer, nördlicher Teil vermutlich gleichzeitig mit dem Landhaus erbaut wurde, und der südliche Teil unter höherem First datiert aus 1886. Dunkel verankerte Ziegelbau unter Ziegeldächern (flämische Ziegel, First senkrecht zum Wohnhaus). Ältester Teil mit rechteckigen Wandöffnungen: kleine Fenster und geteilte Stalltore, rot gestrichen. Der jüngere, höhere Stalldealer ist in helleren roten Ziegeln erbaut und hat eine sorgfältig ausgearbeitete Giebelfassade, die zur Koolkerkesteenweg gerichtet ist, mit zwei leicht gewölbten Toren und einer rundbogigen Lade-Tür flankiert von zwei Oeil-de-boeuf; datiert im Giebel auf dem Fliesenstein "1886". Erdgeschoss gestört durch neuere, rechteckige Tore. Parallel zum Stallflügel, ein großes Scheunenvolumen mit integriertem doppelten Wagenhaus, erbaut 1882 direkt außerhalb der damals aufgefüllten Walgracht des Oberhofes. Gelber verankerter Ziegelbau unter Ziegeldach. Einfache Querscheune mit Korbbogen-Toren; Wagenhaus mit zwei niedrigeren Korbbogen-Toren. Alle Tore sind mit Schnellbausteinen zugemauert. Neue Wandöffnungen im Giebeldach, neue Anbauten. KATASTERARCHIV WEST-VLAANDEREN IN BRUGGE, 207: Änderungsunterlagen, Oostkerke, 1882/4, 1886/29, 1895/5, 1943/60, 1974/14, 1979/13. STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung von Karten und Plänen Mestdagh, Nr. 2242b: Figurative Karte der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet (Sie. 128-132), mit Angabe von Straßen, Wasserläufen, Sektionen und Pfarreigrenzen, 49,2 x 62,9 cm, Kopie nach einer 18. Jahrhundert Karte [1715], 1794 gehörend zu J. Mabesoone G.J. STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung von Karten und Plänen Mestdagh, Nr. 1147c: Figurative Karte eines Hofes und Ländereien, in der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet (Sie. 128-132), im Eigentum von Fr. De Breuck, 56 x 31,3 cm (18. Jahrhundert E-1733). STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung von Karten und Plänen Mestdagh, Nr. 1147b: Figurative Karte eines Hofes und Ländereien, in der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet (Sie. 128-132), im Eigentum von Fr. De Breuck, 57,3 x 49,1 cm, erstellt von F. Verplancke [1733] (Kopie ca. 1800). STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung von Karten und Plänen Mestdagh, Nr. 1147a: Figurative Karte eines Hofes und Ländereien, in der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet (Sie. 128-132), im Eigentum von Fr. De Breuck, 67 x 65,8 cm, erstellt von J. Goethals G.J., nach der Originalkarte von F. Verplancke aus 1733 (Juli 1792). STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung von Karten und Plänen Mestdagh, Nr. 1127a: Figurative Karte eines Lehen, genannt De Snippe, abhängig vom feudal Hof der Burg von Brügge, in der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet (Sie. 128-132), im Eigentum von Jean Fr. Verhouve, 75,2 x 53,8 cm, erstellt von F. Verplancke G.J. [1757] (Kopie Anfang 19. Jahrhundert). STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung von Karten und Plänen Mestdagh, Nr. 1127b: Figurative Karte eines Lehen, genannt De Snippe, abhängig vom feudal Hof der Burg von Brügge, in der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet (Sie. 128-132), im Eigentum von Jean Fr. Verhouve, 63 x 48,7 cm, erstellt von J.B. Logghe, nach der Originalkarte von F. Verplancke vom 15. November 1757 (Kopie Anfang 19. Jahrhundert). STAATARCHIV BRUGGE, Umläufer Mestdagh, Nr. 598: Beigefügtes Konzept-Kärtchen zu Umläufer der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet, s.d. STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung Karten und Pläne, Nr. 573: Karte mit der Bewässerung von Eiensluis und Groot-Reigarsvliet, zwischen dem Zeedijk, dem Kanal von Brügge nach Ostende, ..., mit Angabe von Dörfern, Wegen, Wasserläufen. Kopie nach François Lobberechts und François Verplancke (1766). STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung Karten und Pläne, Nr. 519: Karte mit der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet, mit Angabe der Grenzen der Pfarreien, Straßen, Wasserläufe usw. Kopie erstellt von L.F. van de Pitte (1799). STAATARCHIV BRUGGE, Sammlung Karten und Pläne, Nr. 1206: Figuratives Plan von Ländereien (Sie. D), im Eigentum von Jean Maertens, 39,8 x 26,5 cm, erstellt von G.J. (1856). STAATARCHIV GENT, Umläufer Jonckheere, Nr. 1249, vol.D. Umläufer der Bewässerung von Groot-Reigarsvliet, 126.–131. Anfang (17. Jahrhundert). Kopie erstellt nach der Umläufer von Claeys Tandt von 1513, dieser von Gillis von Zwevezele von 1577, dieser von Jacques Lobbrecht von 1647, dieser von François Lobbrecht, 1683. DE KEYSER R., So war Oostkerke, Oostkerke, s.l., s.d., s.p. DEVLIEGHER L., Die Zwinstreek, Kunstpatrimonium von West-Vlaanderen, Teil 4, Tielt, 1970, S. 166 (Langenhoek Nr. 160). HILLEWAERT B., Archäologische Inventar Flandern. Band II: Oostkerke-bij-Brugge, Gent, 1984, S. 546-551.

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Source: Callaert, Gonda & Hooft, Elise

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Address: Dudzelesteenweg 1, Damme

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