Source: Vlaamse Gemeenschap, 24-08-1999, ©Vlaamse Gemeenschap
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So genannt "Hof ten Bossche". Imposante historische Hof, bis 1951 Pacht-Hof; eingebettet in eine landschaftlich bemerkenswerte Umgebung in der südwestlichen Ecke von Opbrakel, nämlich hinter der südlichen Straßenseite und vor dem Brakelbos; aus Westen, nach stumpfer Ecke zu der Hof führender gepflasterter Zugang mit Obstgarten im Norden; frühere Allee und heute eine Landstraße in deren Verlängerung (nordostwärts) nach Pullem. Sitz der Herrschaft des Gutes ten Bosse, früher auch sogenannt "Courtaubois", wurde nach Teilung im Jahr 1320 unter den Söhnen des Herrn von Opbrakel eine eigenständige Herrschaft, die von der Hauptherrschaft Opbrakel abhing. Sie beschikte als Herrschaft mit einer der größten landwirtschaftlichen Betriebe von Opbrakel auch über alle wichtigen feudalrechtlichen Rechte wie ein Vierschaar und blieb bis ins 17. Jahrhundert Eigentum der Familie von Brakel; mehrere von ihnen sowie spätere Besitzer lebten in Oudenaarde oder Gent. Abgebildet in dem Kartenbuch von Opbrakel durch P. Hoelman (1651-54) mit rechteckiger Anlage und noch bestehendem alten Teil des Bauernhauses. Überwiegend verputzte Ziegel-Hofgebäude auf gepflastertem Sockel; mehr oder weniger rechteckige Anlage rund um einen geräumigen gepflasterten Innenhof mit zentralem Mistgrube; nordöstliche Ecke abgeschlossen durch ein breites rechteckiges Eingangstor mit massiven Steinblöcken, hölzernem Türsturz und unter einem Walm (Kunstschiefer). Vorderer Flügel (im Nordwesten) angrenzend an die Zufahrtsstraße umfasst unter anderem das Bauernhaus mit zentral einer dominierenden geräumigen Wohnung von fünf Achsen und zwei Geschossen unter einem Schiefer-Walmdach mit Dachuhr, gebaut 1790-1791 von Besitzer J.J. Walckiers; nordöstlich angrenzender Rest eines niedrigeren und älteren Hauses (zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts?) von drei Achsen und einem Geschoss unter einem Ziegelsatteldach. Ältester Teil mit Verarbeitung von Sandstein wie für die Eckketten der Fassade, Stürze der schmalen vergitterten rechteckigen Fenster und Einrahmung der Kellertüren in der Vorderfront; außerdem sind noch Anker mit Krümmung und beide Giebelfassaden unter Dachüberstand, dessen Dachrinne auf schön profilierten Konsolenreihen. Stark verwitterter quadratischer Sandstein-Wappenstein in der Seitenfront, vermutlich früher mit einem Wappen umgeben von barocker Verzierung geschmückt. Einer der beiden gewölbten Keller unter diesem Teil des Hauses erhalten und zugänglich mit Außentreppe in der Erffassade. Im Inneren Rest einer zusammengesetzten Balkendecke, wobei schwerer Hauptbalken mit dekorierter Balkensohle und profilierten Sandstein-Heizwangen eines verstümmelten offenen Kamins. Fliesenboden auf dem Dachboden.
Source: Duchêne, Helena & Verbeeck, Mieke (1999)
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Address: Ronsesestraat 265, Brakel
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