Source: Jan Rymenams
Wir stehen hier bei der Statue der Grauwschwester des Bildhauers Roland Rens. Der Sockel vermerkt “1655-2005” und steht für fast 350 Jahre medizinische Versorgung.
Dennoch gab es hier bereits 1288 ein Hospital, verwaltet von der Tafel des Heiligen Geistes. Ursprünglich zur Unterbringung von Reisenden gedacht – Aarschot war schließlich ein berühmter Wallfahrtsort der Jungfrau Maria – entwickelte es sich zu einem Alten- und Krankenhaus, vor allem für arme oder alleinstehende Bewohner. Das Personal bestand aus Laien und wahrscheinlich auch aus schwarzen Schwestern. In dieser Zeit erlebten wir eine Welle von religiösen Männern und Frauen, die sich nicht an einen Orden binden wollten, aber dennoch ihr Himmelreich durch die Ausübung von Werken der Barmherzigkeit verdienen wollten. In den folgenden Jahrhunderten würde das Hospital durch Spenden von unter anderem ‘Proveniers’, Personen, die gut für ihre Pflege zahlten, reicher werden.
Wie für viele bürgerliche Hospitäler ist das Ende des 16. Jahrhunderts aufgrund der anhaltenden Religionskriege eine schwierige Zeit. 1578 wird Aarschot vollständig zerstört.
Und obwohl es zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine gewisse Erholung gibt, bleibt die Dienstleistung unzureichend. Versuche des Erzbischofs von Mechelen, das Hospital von religiösen Frauen übernehmen zu lassen, scheitern. Das Hospital war schließlich eine Einnahmequelle für die Stadt.
Um 1650 ist der schlechte Zustand Anlass für soziale Unruhen und 1655 wird unter Druck des Herzogs/der Herzogin von Aarschot eine Regelung zwischen Stadt und Kirche getroffen: drei Grauwschwestern aus Sint-Annendael von Diest kommen nach Aarschot und bauen die Hospitalorganisation und die Stätte aus. Bis zur Französischen Revolution werden sie das Hospital in Eigenverantwortung führen und bis in die 1980er Jahre als Krankenschwestern tätig sein.
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