Am Hoogbrug und der Amerstraße sehen wir verschiedene Formen der Uferversteifung.
Ein Beispiel aus einer früheren Zeit (Mittelalter und Ancien Régime) finden wir in den Fundamenten der „Harmonie“. Dieses Gebäude wurde nach der Zerstörung während des Ersten Weltkriegs wieder aufgebaut. Dies geschah auf den Fundamenten des früheren Gebäudes. Der Demeroever wurde hier mit Eisen-Sandstein-Blöcken verstärkt. Diese haben eine beträchtliche Größe und stammen aus Gruben mit qualitativ hochwertigem Eisen-Sandstein. Eisen-Sandstein und Wasser sind keine schlechte Kombination in Anwendungen wie Kai und Wassermühlen. Als dieser Gesteinstyp ab etwa dem Ende des 15. Jahrhunderts für wichtige Wohngebäude nicht mehr beliebt war, wurde er jedoch weiterhin für solche Anwendungen genutzt. Das werden wir auch gleich bei den 's Hertogenmühlen sehen.
Stromaufwärts sehen wir am rechten Ufer, dass die Kaimauer aus Ziegeln gebaut wurde. Dies geschieht in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Demer, der zu diesem Zeitpunkt für die Stadt noch einen interessanten wirtschaftlichen Wert hat, kanalisierte. In dieser Zeit ist die Verfügbarkeit von Eisen-Sandstein bereits begrenzt. Es entwickelt sich allmählich eine Ziegelindustrie, die im Hochbau und in der Industrie einen ungewöhnlichen Aufschwung erleben wird. Ziegel sind qualitativ interessant und die Größe ist auf der Baustelle leicht handhabbar. Natürlich erfordert das Mauern eines Bauwerks aus Hunderttausenden von Steinen viele Maurer und Zeit. Wir sehen jedoch, dass Ziegel durch die Einwirkung von Wasser und Frost verwittern. In einer ersten Phase werden die Fugen aufgrund von Wetterbedingungen oder durch Bakterien, Schimmel- und Pflanzenwachstum angegriffen. Sobald die Fugen stark verwittert sind, können Ziegel leicht aus dem Mauerwerk herauskommen. In einer letzten, extremeren Phase können Löcher so tief und groß werden, dass die Struktur der Kaimauer gefährdet ist.
Eine dritte Möglichkeit zur Verstärkung des Ufers, die wir hier sehen, wurde bei den neueren Reparaturen durchgeführt und besteht aus Schotterkörben aus geflochtenem Eisen-Draht, gefüllt mit groben Natursteinblöcken. Die Erfindung der metallenen Schotterkörbe stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, als im Norden Italiens der Fluss Rebno durch seinen Deich brach und sich dies als die effektivste und kostengünstigste Lösung erwies.
Im Sommer sind diese Schotterkörbe hier völlig zugewachsen, sodass man sie nicht mehr sehen kann.
Source: Jan Rymenams
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