Datenquelle: Jan Rymenams
Urbanisierung in Herstal
Vor dem Bahnhof sehen wir einen kürzlich angelegten Platz und Neubauwohnungen. Die Aufwertung der Innenstadt ist ein relativ neues Phänomen. Bis dahin konzentrierten sich die Bemühungen darauf, in den Vororten neue Wohnungen zu schaffen und so mehr Menschen in die Stadt zu ziehen. Doch im letzten Jahrzehnt gab es eine verstärkte Aufmerksamkeit für die Rekonversion der Innenstadt. Es wurden verschiedene Stadtteile oder Standorte ausgewählt, die prioritär angegangen werden sollten, unter anderem die Umgebung des 'Marktes' oder der Place Jean Jaurès, die Boulevards und hier, das zuvor stark vernachlässigte und breite Bahnhofsviertel, nämlich die pôle Marexhe.
Das Konzept der pôle Marexhe
Für die pôle Marexhe – die umfangreicher ist als das, was wir hier sehen – wurde 2008 das Joint Venture Arcadis Belgium, SUM Project und ARJM mit der Neuentwicklung beauftragt. Es war wesentlich, den Bahnhof und die unmittelbare Umgebung in ein schönes, lebenswertes Stadtgebiet zu integrieren. Dies wurde erreicht, indem ein sanft geneigter Platz geschaffen, neue Wohnblöcke errichtet, ein neuer Bahnhof gebaut und ein Park entlang der Bahnlinie angelegt wurde.
Der Platz vor dem Bahnhof heißt Place des Demoiselles. Diese "Juffertjes" waren die Motorräder Sarolea, Gillet, FN und Brondoit. Nicht weit von hier haben wir das Sarolea-Museum. Dieser Platz ist eigentlich die Rückseite des alten Bahnhofs. Der ursprüngliche Eingang lag auf der anderen Seite. Der Platz hier war früher einfach eine steile Neigung gegen den Bahndamm.
Der neue ‘Bahnhof’
Was hier zunächst auffällt, ist der neue ‘Bahnhof’ oder zumindest das Gebäude, das ursprünglich als Bahnhof gedacht war. Dies ist das Resultat des Architekturbüros ARJM. Es wurde 2015 fertiggestellt und erhielt sofort den Grand Prix d'Architecture de Wallonie für Zweckgebäude. Der 'Turm' dient der Fußgängerzirkulation und ist ein Orientierungspunkt auf dem Platz. Innovativ war die Verwendung von selbstverdichtendem Beton, rot gefärbt mit Eisenoxiden.
Infrabel wollte das Gebäude letztendlich nicht mehr und schloss 2013 seine Schalter. Der aktuelle Bahnhof ist deshalb jetzt ein PANG, was für: Point d’Arrêt Non Gardé steht. Die Stadt wurde vollständige Eigentümerin. Kürzlich hat das Theaterkollektiv Arsenic2 in der unteren Etage ein Quartier bezogen. Arsenic ist in Lüttich eine breitere sozial-kulturelle Einrichtung mit vielen Bildungsaktivitäten auf Ebene der (lokalen) Gemeinschaft (z.B. gegen Rassismus).
Streetart
In dem Tunnel sehen wir Streetart des belgisch-kongolesischen Künstlers Novadead. Sein echter Name ist Julien Crevaels. In diesen Tunneln zeichnet er eine Welt, in der abstrakte Formen und futuristische Designs in einem Wirbelwind aus Techniken und Farben kombiniert werden.
Datenquelle: jan Rymenams
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