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Wanderung 90% Feldwege. Die ersten 2 km sind matschig bei nassem Wetter. Gute, feste, hohe Wanderschuhe werden empfohlen. Auf keinen Fall Kinderwagen.
Mit der Kirche hinter dir gehst du rechts in die Walmersumstraße,
Fast sofort kommst du auf der rechten Seite an das Schloss von Henderiks. An dieser Stelle befand sich früher das „Hof von Bunsbeek“. Es war bereits im Jahr 1202 im Besitz der Abtei von Heylissem, die es von Wouter von Bunsbeek erhalten hatte. Vinckenbosch, ein Unternehmer aus Tienen, kaufte das Gut zwischen 1869 und 1880. Er ließ den Hof abreißen und baute weiter im Westen ein Schloss mit Ecktürmen. Es wurde ein Park im englischen Stil angelegt. Die Bauernhäuser wurden später näher an der Kirche wieder aufgebaut.
Theo Henderiks, ursprünglich aus Weert (Niederlande), aber bereits vor 1914 in Belgien wohnhaft, kaufte um 1935 das Schloss mit Park, Wald und Wiesen nach dem Tod von Albert Vinckenbosch.
Leider ließ er das Schloss abreißen und baute etwa 1937 auf denselben Grundmauern eine große Villa, wie sie heute noch steht.
Im Park stehen mehrere große Rosskastanien und schöne Koniferen, u.a. eine Silber-Fichte (Picea pungens Glauca).
Gehe nach links auf dem Weg zwischen den Häusern Nr. 33 und 35. Bald erreichst du den Aussichtsturm. Von hier hast du einen Blick auf die Teiche der Paddenpoel und das Velpe-Tal.
Die Paddenpoel liegt teilweise in Bunsbeek (Glabbeek) und teilweise in Vissenaken (Tienen). Das Gebiet liegt im mittleren Verlauf des Velpe-Tals. Es besteht aus Moor, Hecken und Gehölzen, feuchten Wiesen im Tal und trockeneren Wiesen am Hang des Tals. Die Velpe mäandert noch stark in der Paddenpoel und im Rozendaalbeek-Tal. Der Fluss kann hier noch ungehindert fließen. Es ist ein Paradies für Eisvögel, Wintergoldhähnchen und Wiesen- und Bachjungfern.
Folge dem Weg nach links. Du gelangst in den Scholbos. Hier kannst du im Frühling Tausende von Busch-Anemonen, gelbe Schlüsselblumen und Aronstab antreffen.
Wenn du den Wald verlässt, folge dem Weg nach links. Auch an der nächsten Abzweigung nach rechts, gehe weiter nach links.
Sobald du auf dem Kopfsteinpflaster bist, siehst du rechts die Kirche und die alte Pfarrwohnung von Wever. Folge der Kasseiweg bis kurz hinter das Gehölz von Schlehdorn und Weißdorn. Nimm den Weg, der durch die Paddenpoel führt. Wenn du die Wanderung abkürzen möchtest, gehst du hier geradeaus anstatt in das Naturschutzgebiet zu gehen.
Du gehst über die kleine Velpe-Brücke, die in Bunsbeek mit der Großen Velpe zusammenfließt. Von hier hast du einen herrlichen Blick auf die Kirche von Wever und die vollständig restaurierte alte Pfarrwohnung.
An der T nach links. Hier bist du ganz nah an einem Picknicktisch. Auf der Asphaltstraße biegst du wieder nach rechts ab. Bald kommst du auf die Vissenakensestraße, wo du nach links abbiegen wirst.
An der ersten Abzweigung auf der linken Seite kommt der Abkürzungsweg heraus. Wir gehen noch etwas weiter in Richtung Tienen und biegen rechts in den Kattenbos mit einem Wegweiser zur Hymelinusquelle ein.
Am ersten Haus auf der linken Seite biegst du links in den Hymelinusweg ein, den du bis zur Quelle folgst.
Die ländliche und ruhige Gemeinde Vissenaken (bei Tienen) besitzt seit unvordenklichen Zeiten zwei Pfarrkirchen, die eine dem heiligen Petrus, die andere dem heiligen Martin geweiht.
In der alten Kirche von St. Martin befand sich eine Art Kapelle, in der 1946 in einem Grab ein Skelett gefunden wurde, welches als die Überreste des heiligen Himelinus angesehen wurde. Der heilige Himelinus war laut der Legende ein Priester aus Schottland, der auf seiner Rückreise in Vissenaken verstarb. Er soll königlichen Blutes gewesen sein und ein naher Verwandter von St. Rombout, der in Mechelen verehrt wird.
Die Legende besagt weiter, dass er in Vissenaken kurz rastete, als die Magd des Pfarrers Wasser an der Quelle holte. Der Heilige bat sie zu trinken, woraufhin die Magd ihn in die Pfarrwohnung einlud. Dies weigerte er und trank aus dem Krug. Als die Magd in der Pfarrwohnung ankam, war das Wasser im Krug zu Wein geworden.
Gehe auf deinen Schritten zurück und überquere links die Brücke. Nun kommst du ins Rozendaalbeek-Tal. Folge dem Weg durch die Wiese und überquere die Asphaltstraße. Gehe kurz nach rechts und setze deinen Weg durch das Tor fort. Bald kommst du an einen Teich, wo im Sommer wunderschöne rosa Seerosen blühen.
Nach einem steilen Anstieg kommst du zum Naturhaus „de Gors“.
Dies ist ein gemütliches Besucherzentrum, wo du die Naturschutzgebiete von Natuurpunt in der Umgebung entdecken kannst und wo regelmäßig Aktivitäten im Zusammenhang mit der Natur organisiert werden.
Auf dem Asphalt drehst du nach rechts. Vor dir liegt die Kirche von St. Martin.
Die erste, kleine St. Martinskirche wurde aus Steinen und Sandstein erbaut. Um 1100 wurde eine (neue) romanische Kirche errichtet. Der heilige Himelinus soll hier laut Überlieferung 631 begraben worden sein, was die Kirche zu einem Zentrum der Volksfrömmigkeit machte. Jahrhunderte lang kamen Pilger aus allen Himmelsrichtungen dorthin. Über dem Grab des Heiligen, am Eingang, wurde ein Altar errichtet, über dem ein Wandgemälde zu sehen war, das St. Himelinus darstellt. Am Altar, hinter einer geschlossenen Tür, gab es einen großen Brunnen. Pilger entnahmen Erde aus diesem Brunnen - es stand eine Leiter mit sieben Sprossen darin, so tief war er - und nahmen sie mit nach Hause. Sie mischten die Erde in das Essen von Menschen und Tieren und hofften, so Krankheiten zu heilen. Der Altar mit dem Bild des Heiligen wurde 1635 von französischen und holländischen Truppen zerstört.
Im Jahr 1778 wurde die St. Martinskirche abgerissen. Die Reliquien von St. Himelinus wurden vorübergehend in die Kirche von St. Peter in Vissenaken übertragen. Bei der Einweihung der neuen St. Martinskirche im Jahr 1785 wurden die Reliquien zurückgebracht. Die neue Kirche wurde nach einem Entwurf des Architekten J. Thibaut im klassizistischen Stil erbaut. Die heutige einschiffige Kirche hat einen schlanken integrierten Turm und einen fünfseitigen Chor im Back- und Sandsteinstil.
Bevor du an der Kirche bist, biegst du rechts in die Kaakstraße ein. An der Kurve gehst du geradeaus auf den Feldweg. An der nächsten T-Abzweigung gehst du nach rechts.
Du folgst dem ersten Weg nach links den Hügel hinauf. Nach einer Weile taucht links vor dir der Wasserturm von Tienen auf. Er steht genau an der früheren Grenze zwischen Tienen und Vissenaken. Er ist 50 m hoch, alles andere als rund, zuckerwürfelfarben gestrichen, modern und weithin sichtbar.
Du bleibst dem Weg folgen, bis du auf eine T-Kreuzung kommst. Hier gehst du links und an der nächsten T-Kreuzung wieder links auf dem Weg von Vissenaken nach Tienen.
Fast sofort gibt es rechts einen Feldweg. Den folgst du, du kommst auf den Radweg. Hier gehst du geradeaus bis kurz vor das Gehölz, wo du links abbiegst. Wenn du oben auf dem Hügel bist, hast du Sicht auf das Stück, das du bereits gelaufen bist, und allmählich kommt die Kirche von Bunsbeek in Sicht.
An der Reitschule, an der T-Kreuzung, biegst du rechts in die Kreuzbergstraße ein, die in die Moutsbornstraße übergeht. Diesen folgst du bis zur Betonstraße. Hier gehst du rechts und so kommst du zurück zum Auto.
Die Sint-Quirinus-Kirche hat einen romanischen Turm aus dem 12. Jahrhundert, ein neoklassizistisches Portal aus dem 18. Jahrhundert und einen spätgotischen Chor aus dem 15. Jahrhundert. Der Chor und die Apsis sind mit Spitzbögen gewölbt. Das frühere Schiff der damals einschiffigen Kirche hatte vier Joche. Es wurde im neoklassizistischen Stil in 1776-1777 erbaut. Dieses Schiff wurde abgerissen, wonach 1950 zwei Seitenschiffe hinzugefügt wurden.
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