Berlin-Britz

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Urheberrechte: Creative Commons CC BY-SA 3.0

Beschreibung

Britz ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Neukölln, urkundlich erstmals erwähnt 1237. Auf dem Gelände des ehemaligen Ritterguts entstand in der Zeit ab 1925 die Großsiedlung Britz , bestehend aus der Hufeisensiedlung und der Krugpfuhlsiedlung. Die jüngere Großwohnsiedlung Britz-Buckow-Rudow, die seit 2002 den eigenen Ortsteil Gropiusstadt bildet, entstand erst in den 1960er Jahren.

Britz wurde urkundlich erstmals im Jahr 1305 durch die Nennung eines Heinricus de Bryzk erwähnt. Im Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 wurde es als Britzik, Brisk, Brysk und Brisck geführt. Der Ursprung des Ortsnamens liegt – wie bei allen märkischen Orten, die mit Bries…, Brietz… und Britz… beginnen, beim slawischen Wort bříza für Birke, vergleichbar mit den parallelen Namensbildungen für Orte, die mit Buch…, Buck… und Bück… beginnen sowie für Orte, die mit Liep… beginnen . 1369 war das Dorf im Besitz derer von Britzke. Sie hatten vom Landesherren das Ober- und Untergericht sowie das Kirchenpatronat erhalten. Ihr Gut war zu dieser Zeit 10 Hufen groß und sie erhielten Pacht und Krugzinsen. 1375 war Britz 58 insgesamt 58 Hufen groß. Drei davon waren für den Pfarrer, eine für die Kirche bestimmt. Damit ist es ausgesprochen wahrscheinlich, dass es zu dieser Zeit bereits eine Dorfkirche gab. Als weitere Bewohner erschienen eine Familie Barfuß mit einem acht Hufen großen Hof, ein Berchter Wichhus mit neun Hufen sowie die Familie Luckenwalde mit vier Hufen. Weitere 13 Hufen konnten zur Pacht vergeben werden. Im Ort gab es weiterhin 14 Kötter und einen Krug – allerdings, so verzeichnen die Akten, keine Mühle. Die Bauern mussten demnach zur Herstellung von Mehl in ein Nachbardorf gehen. 1450 erschien der Ort Brytzck in einem Schloßregister, einer Aufstellung von Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Landesherren. Mittlerweile besaßen die von Britzke 28 freie Hufen, für die sie keine Abgaben leisten mussten. Die Gemarkung war 60 Hufen groß, davon für den Pfarrer drei und die Kirche nach wie vor ein Hufen. Vier Hufen waren allerdings wüst, d. h. unbesetzt und brachten somit auch keine Einnahmen. Der Krug bestand weiterhin; außerdem arbeiteten in Britz zwölf Kötter. Die von Britzke hielten weiterhin das Ober- und Untergericht sowie das Patronat und konnten ihren Besitz im Jahr 1469 um 1/3 des Anteils an Müggenbruch, einer landwirtschaftlich genutzten Fläche, erweitern. 1473 gelang es ihnen, einen halben Anteil an der wüsten Feldmark Osdorf zu erwerben. Was in den folgenden Jahren geschah, ist bislang nicht genau überliefert: 1480 wurde aber berichtet, dass 18 Hufen der Britzke nun wüst gefallen waren und weitere sieben „verbrannt“ seien. In der Ausgabe 1 des Britzer Heimatbotens aus dem Jahr 1980 wurde beschrieben, dass Friedrich II. – auch der „Eiserne“ oder „Eisenzahn“ genannt – bereits im Jahr 1452 den Aufstieg der Britzkes argwöhnisch betrachtete und kurzerhand seiner Frau Katharina überschrieb. Zu dieser Zeit erschienen die Familie von Bardeleben zu Satzkorn, die von den Britzkes ein Viertel am Ober- und Untergericht sowie am Kirchenpatronat als Pfand erhielten. Sie hatten außerdem das Recht, ein Viertel der Holzung für sich zu beanspruchen und erhielten 1491 die andere Hälfte der wüsten Feldmark Osdorf.

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