Die Zeche Vereinigte Germania ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk im Dortmunder Stadtteil Marten. Das Bergwerk gehörte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Zechen im Regierungsbezirk Arnsberg.
Im Jahr 1842 wurde die Mutung auf die Felder Oespel Nr. I und Oespel Nr. II eingelegt. Die Felder wurden später umbenannt, Oespel Nr. I in Oespel und Oespel Nr. II in Anna. Im Jahr 1844 wurde die Mutung auf das Feld Oberpräsident eingelegt. Es folgten im Jahr 1845 die Mutung auf das Feld Gustav und 1846 die Mutungen der Felder Gewalt und Theodor. Im Jahr 1847 wurde das Feld Siebenstern gemutet. Im selben Jahr wurden die Geviertfelder Anna, Oespel, Theodor, Gustav, Gewalt und Oberpräsident verliehen. Am 14. Mai des Jahres 1850 wurden das Geviertfeld Siebenstern und eine Eisensteinberechtsame verliehen. Noch im selben Jahr wurden die verliehenen Felder konsolidiert zu Vereinigte Germania. Außerdem wurde in diesem Jahr die Gewerkschaft Vereinigte Germania gegründet. Als Hauptgewerken waren die beiden Glasfabrikanten Theodor und Gustav Müllensiefen eingetragen, die zusammen 101 Kuxe besaßen. Im Jahr 1853 wurden die Felder Germania Fortsetzung I und II gemutet. Im Jahr darauf wurden die Felder David und Germania Fortsetzung III gemutet. Im Jahr 1855 wurde das Geviertfeld Germania Fortsetzung I verliehen. Die bergrechtliche Gewerkschaft Vereinigte Germania begann am 1. Juni desselben Jahres mit dem Teufarbeiten für den Schacht Germania 1. Der Schacht wurde an der heutigen Steinhammerstraße angesetzt. Bereits im Juli kam es zu einem starken Wassereinbruch bei dem 6,8 m3 Wasser in den Schacht flossen. Im Dezember desselben Jahres wurde der Schacht gesümpft. Auch im darauffolgenden Jahr kam es zu starken Wasserzuflüssen. Aufgrund der starken Wasserzuflüsse kamen die Teufarbeiten nur langsam voran. Die Schachtwandung musste in diesem Bereich wasserdicht ausgemauert werden. Am 25. Januar des Jahres 1856 wurde das Geviertfeld Germania Fortsetzung II verliehen. Am 25. August desselben Jahres erreichte der Schacht bei einer Teufe von 38 Metern das Karbon. Das Bergwerk gehörte zu diesem Zeitpunkt zum Revier Dortmund. Am 2. März des Jahres 1857 wurde das Geviertfeld Germania Fortsetzung III verliehen. Im selben Jahr wurde der Schacht bis auf eine Teufe von 61 Lachter tiefer geteuft. Während der Teufarbeiten wurden fünf Steinkohlenflöze durchörtert. Diese Flöze hatten eine Mächtigkeit von 20 bis 80 Zoll und ein nördliches Einfallen von etwa 16 Gon. Im selben Jahr wurde bei einer Teufe von 98 Metern die 1. Sohle und bei einer Teufe von 129 Metern die 2. Sohle angesetzt. Die oberste Sohle wurde als Wettersohle angesetzt.
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Adresse: Dortmund, Deutschland
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