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Bechstedtstraß

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Datenquelle: Oberlausitzerin64

Copyright: CC 3.0

Bechstedtstraß ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Grammetal.
Wie Bodenfunde ca. 500 m westlich der Kirche belegen, war der Raum in der Steinzeit, in der Bronzezeit und in der germanischen Zeit besiedelt. Der Ort Bechstete lag an einer Gabelung der Salzstraße und einem Weg nach Erfurt, weshalb seit Mitte des 16. Jh. Bechtstedt den Zusatz "via" oder „ Straß“ in Unterscheidung zu Bechstedt-Wagd erhielt. Die ersten Gehöfte gruppierten sich um einen Dorfplatz an dessen oberen Rand schon vor 1000 eine Kirche errichtet wurde. Die Kirche wurde dem ersten thüringischen Bischof Bonifatius geweiht. Wie Fuldaer Urkunden belegen, hatte die Reichsabtei bedeutende Güter im Raum Bechstedtstraß. Es sind drei Schnitzfiguren aus gotischen Altären erhalten, die vom mittelalterlichen Reichtum des Dorfes zeugen. Das Dorf gehörte vom Mittelalter bis 1815 zur Stadt Erfurt, danach gehörte Bechstedtstraß zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach . Im 16. Jahrhundert war Bechstedtstraß eines der bedeutenden Waiddörfer Erfurts. Daran erinnern Waidsteine auf dem Dorfanger und das alte Tor des Meierhofes . 1830 und um 1850 gab es verheerende Brände im Dorf. In dieser Zeit reisten mehrere Familien nach Amerika aus. 1884 wurde der Kirchhof als Friedhof geschlossen. Bestattungen finden seit 1880 auf dem Friedhof unterhalb des Angers statt.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Weimarer Land
Deutschland

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