Drohmberg Panoramaweg

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Zuletzt überprüft: 13 Mai 2025

Beschreibung vom Autor

Von: Drohmbergstraße 1, 02692 Großpostwitz/O.L., Sachsen, Deutschland
Nach: Drohmbergstraße 1, 02692 Großpostwitz/O.L., Sachsen, Deutschland

Routing: Wandern - am schönsten

 

Wanderweg Rascha - Pielitzhöhe

 

 

Rascha - Panoramaweg Drohmberg (westlicher und südlicher Hang) - Klein Kunitz - Cosul - Großkunitz - Pielitzhöhe - Schönberger Pass (4,5 km) und zurück über den blauen Punkt: Steinbrüche - Cosul - Cosuler Tal - Alt-Hainitz - Rascha (gesamt: 10,5 km)

Von der klassischen Oberlausitzwanderung der Bautzener wurde schon früher geschwärmt:

Bis zum berühmten Gasthof "Zum Drohmberg" fuhr man mit dem Bus und wanderte dann, dem grünen Punkt als Markierungszeichen folgend, los.

 

Steil geht es ein kurzes Stück bergan. Die Feuernelken inks am Hang, die uns schon zu Kinderzeiten erfreuten, stehen immer noch und blühen im Sommer.   

  https://heimatbild.de/pic/feuernelken.jpg

An der Wegetrennung oben am Westhang des Raschaer Hausberges veranstalteten wir früher unser Hexenbrennen am 30. April. Im weiten Umkreis sah man die Hexenfeuer in Großpostwitz am Sonneberg, Berge, Lehn, Mönchswalde, Blumental und anderen Orten leuchten. Was für ein großartiges Schauspiel war das. Das Holz hatten wir als Raschaer Kinder und Jungendliche Wochen zuvor im Wald des Drohmberges gesammelt.

Jetzt steht hier die Hundebank als Anlaufpunkt für die jenigen , die hier so oft wie möglich ihren treuen Gefährten ausführen und somit einen Spaziergang in schönster Umgebung verbinden. Die Bank wurde 2003 aufgestellt. Was für ein Blick, wenn wir uns umdrehen!

 

 Nun halten wir uns rechts und sogleich wird uns klar, weshalb es sich hier um den Panoramaweg des Drohmberges handelt.

Bald geht es ein Stück durch den Wald, der hier 2019/20 allerdings einen Kahlschlag erlebte. Übermäßig trockene Sommer 2018 und 2019, nachfolgend schwere Stürme und dann halt massenweise der Borkenkäfer führten zur Abholzung, vor allem der Fichten.

Von 1905 -1910 gab es schon einmal erhebliche Waldverluste, damals war es eine Nonnenplage in weiten Teilen der Oberlausitz. Um 1830 erschien der Berg auch recht kahl, denn er wurde als Hutung genutzt.

Die alte Hainitzer Flur haben wir nun rechter Hand erreicht, Raschaer Flur begleitet uns links. Wenn wir aus diesem Rodungsgebiet wieder heraustreten, stand hier vor 100 Jahren schon eine Bank. Heute sind es zwei. An den Hängen des sagenumwobenen Berges entlang gab es nämlich von je her erstklassige Panorama-Ausblicke nach Süden. Hier an der ersten Bank zum Beispiel: Hinunter nach Großpostwitz mit seinem schönen Wahrzeichen. Es ist die evangelische Kirche, die 1893 neu erstand und geweiht wurde, mit einem 60 Meter hohen Turm in vollendet schlanker Gestalt.

Rechts des Weges schweift der Blick hinüber zum Mönchswalder Berg (447 m, mit Turm und Gasthaus seit 1885). Im Süden zeigen sich die Kälbersteine (487 m), an deren Fuß Crostau liegt. Dieser Ort (wiederum selbst mit der tollen Aussicht nach Norden auf unseren Drohmberg) birgt in seiner Kirche die einzige Silbermannorgel der Oberlausitz.

  https://heimatbild.de/pic/crostau_kirche.jpg

Außerdem grüßt im Süden weiter hinten Schirgiswalde, die Perle der Oberlausitz mit dem doppeltürmigen katholischen Gotteshause und am südlichen Horizont gar der Botzen/Partyzynsky vrch bei Schluckenau im böhmischen Niederlande (Nordböhmen, CZ). Er war mal 538 m hoch. Leider wird er bald völlig abgetragen sein, denn sein Basalt ist ein begehrter Baustoff (Splitt und Schotter in verschiedenen Korngößen). Die Sage warnt: Wenn der Botzen verschwindet, beginnen im Schluckenauer Gebiet schwere Zeiten. Gleich daneben links erkennen wir den Pirsken/Hrazeny mit 610 m in angedeuteter Tafelbergform. 

  

Ein Bild aus Kindertagen, als man vor dem Sonneberg noch den Zug von Großpostwitz nach Cunewalde oder Wilthen fahren sah (die Strecke liegt hinter der Kirche), habe ich noch lebhaft vor Augen. Der Verwuchs müsste allerdings dringend reduziert werden, um dem Panoramaweg seine alte Aussichtspracht wiederzugeben. Wir aber wandern jetzt die ganze Zeit auf festem kristallinen Untergrund (Granodiorit, 540 Mio. Jahre alt). Rechts kommt ein Wirtschaftsweg von Althainitz hinauf und links zweigt ein Weg bald schräg nach oben ab. Unser grüner Punkt führt uns aber geradeaus weiter. Ehe ein zweiter Wirtschaftsweg, von Althainitz kommend, rechts einmündet, haben wir die alte Flur von Rascha verlassen und befinden uns auf Ebendörfler Flur. Diese reicht bis über den Gipfel des Drohmberges und rechts bis an das Kunitzer Wasser hinunter. Wenn wir aus dem Wald heraustreten, ist bald Klein Kunitz in Sicht. Links oben am Waldrand steht das Försterhaus. Der kleine Bauerweiler hatte nie mehr als 4 Häuser. Erst 1550 wurde er als Bautzener Ratsdorf erwähnt. Der zentrale Platz des kleinen Ortes ist die Raststelle am Teich. Der Siebenhügelweg kommt von Bautzen hier herein und führt zum Bielebohkamm weiter.

Klein Kunitz Nr. 2 ist als Umgebindehaus denkmalgeschützt

Einst gab es den Wiesenpfad am Kunitzer Wassers, der uns nach Großkunitz weiter führte. Heute müssen wir den kleinen Umweg über Cosul nehmen, gemeinsam mit dem grünen Strich. Links, am einstigen Gasthaus "Zur Linde", biegen wir sofort wieder ab und steigen in diesem Großpostwitzer Ortsteil weiter an.

Am nächsten Wegweiser folgen wir geradeaus weiter unserem grünen Punkt. Sobald wir Großkunitz erreichen, biegt unser Wanderweg hinter den Birken auch schon wieder nach rechts in den Hohlweg ein.

Großkunitz liegt in der Quellmulde des Kunitzer Wassers und ist wohl ein Ausbau des Rittergutes Pielitz. Beide Orte gehören heute zur Großgemeinde Kubschütz. Die Häuser Nr. 10 (Zweiseithof, am linken Wegesrand unseres Wanderweges grüner Punkt) und dahinter Nr. 12 mit schönem Umgebinde stehen unter Denkmalschutz.

Wir steigen nun weiter bis zum zweiten und letzten Haus an, das oben vor dem Waldrand steht.

Was für ein idyllisches Fleckchen ist das doch hier! Wenn wir uns umdrehen, haben wir einen großartigen Blick zurück auf Drohmberg und Schmoritz.

Nach einer Rast geht es durch den Wald am Rande der Pielitzhöhe bis zur Schönberger Passstraße hinauf. Hier nimmt unser Wanderweg kurz zuvor noch den links einmündenden gelben Strich auf, der von der Roten Schenke kommt. An der Straße ist die Verbindung zum Hauptwanderweg mit dem blauen Punkt, einst Nördlicher Kammweg genannt, gegeben. Dieser würde uns zum Czorneboh führen. Wir nehmen ihn für unseren Rückweg aber in der Gegenrichtung nach rechts über das ehemalige Steinbruchgelände der Pielitzhöhe, zunächst bis nach Cosul blauer_punkt.jpg - 2,96 kB .       

Ehe wir den Ort erreichen eröffnet sich nach dem Verlassen des Waldes wieder so ein toller Blick auf den Sattel des Drohmberges und der Schmoritz. Hinter Cosul folgen das schöne Cosuler Tal und Althainitz. Hier können wir noch vor der B96 den blauen Punkt und damit die Straße verlassen. Hinter dem alten Brunnen biegen wir rechts ein, um hinunter in ein Tälchen zu gelangen. In der Senke überqueren wir das Hainitzer Wasser. Die ehemalige Lutherschule sowie die Raschaer Siedlung bleiben links liegen. Nach dem Passieren der einstigen Sandgrube rechts am Waldrand gelangen wir nach Racha zurück.                    

Siehe auch Markierte Wanderwege an Drohmberg und Schmoritz

Strecke/Tour: 10,5 km

 

 

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