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Unterlinden-Museum

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Museum

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Datenquelle: GuyFrancis

Copyright: CC 3.0

Das Unterlinden-Museum ist ein Kunstmuseum im elsässischen Colmar. Es verfügt über eine große Sammlung von Objekten vom Neolithikum bis hin zur Gegenwart, besonders auch von oberrheinischer Sakralkunst vom Mittelalter bis zur Renaissance. Das Museum nutzt die Gebäude des ehemaligen Dominikanerinnen-Klosters Unter den Linden, das in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet worden war. Nach dessen Auflösung während der Französischen Revolution wurde in der Folgezeit ein Großteil der Gebäude abgerissen. 1853 konnte das Museum in den noch erhaltenen Teilen der Klosteranlage eröffnet werden.
Als bereits im ersten Jahr der Französischen Revolution die Kirchengüter verstaatlicht wurden und es auch zur Auflösung des Colmarer Unterlindenklosters kam, setzten sich Bürger der Stadt für die Erhaltung der Gebäude und Kunstwerke ein und ließen das bewegliche Kulturgut zur Aufbewahrung ins Collège national bringen. Die Klostergebäude selbst gingen 1792 endgültig in den Besitz der Stadt Colmar über und wurden zuerst als Militärkaserne genutzt; im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden dann das südliche Seitenschiff der Kirche und fast alle Klausurbauten abgerissen. Erst 1847 konnte der Colmarer Archivar und Bibliothekar Louis Hugot das Ende des Abbruchs bewirken und Kirche und Kreuzgang vor der Zerstörung retten, indem die von ihm gegründete „Schongauer-Gesellschaft“ eine neue Nutzung der Klosteranlagen als Museum forderte. Die Entdeckung eines gallo-römischen Mosaiks im nahegelegenen Bergheim, das in der Kirche des Unterlinden-Klosters gelagert wurde, beförderte diese Pläne. Am 3. April 1853 wurde dann in den noch erhaltenen Bauten des alten Dominikanerinnenkonvents das neue Museum eröffnet. Wenig später erhielt die gesamte Anlage die Klassifizierung als Monument historique.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Alsace
Frankreich

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