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Kloster San Martino al Cimino

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Kloster

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Datenquelle: Croberto68

Copyright: CC 3.0

Das Kloster San Martino al Cimino ist eine ehemalige exemte Zisterzienserabtei im Latium, Italien. Es liegt im Ortsteil San Martino al Cimino der Stadt Viterbo in der gleichnamigen Provinz, rund 6 km südlich des Zentrums von Viterbo, am Nordrand der Monti Cimini, an der Pilgerstraße Via Francigena.
Die Kirche San Martino auf dem Monte Farfa wird erstmals im Jahr 838 anlässlich ihrer Schenkung an den Abt von Farfa genannt. Um die Kirche entwickelte sich ein kleiner Benediktinerkonvent, der bald an die Stelle des späteren Klosters verlegt wurde. Das Kloster wurde im Jahr 1145 von Papst Eugen III. dem Zisterzienserorden übergeben, dessen Kloster Saint-Sulpice im französischen Département Ain 1150 einen Gründungskonvent entsandte. Als der Gründungsversuch misslang, erfolgte 1207 die Unterstellung unter die Primarabtei Pontigny, deren Filiation auch Saint-Sulpice angehörte. Pontigny entsandte noch im selben Jahr einen neuen Konvent unter dem Abt Pietro. Mit Ausstattungen durch Papst Innozenz II. wurde der Wiederaufbau des Klosters in Angriff genommen, der sich aber bis zum Ende des Jahrhunderts hinzog. In dieser Zeit erhielt die Abtei auch weitgehende Exemtion vom Diözesanbischof. 1225 wurde die Kirche geweiht. Die Güter des eingegangenen Klosters Santa Maria di Sala gingen 1257 auf das Kloster San Martino al Cimino über. Spätestens 1305 war der Klosterbau vollendet. Um 1320 wurde das Kloster von Silvestro Gatti, dem Herrn von Viterbo, geplündert. 1329 kehrten einige Mönche zurück. Jedoch wurde das Kloster 1445 in Kommende gegeben, die zunächst nur bis 1452 dauerte. Allerdings fiel es schon 1461 wieder in Kommende und Kommendatarabt wurde der spätere Papst Pius III. 1564 wurde es dem Kapitel von St. Peter im Vatikan inkorporiert, bei dem es bis 1645 blieb, als es Donna Olimpia Maidalchini Pamphilij, die Schwägerin des Papsts Innozenz X., erhielt. In der Folge wurde das Kloster restauriert und die zwei Fassadentürme der Kirche sowie ein Palast wurden errichtet. Die Gefreite Abtei bestand als selbständiges Territorium noch bis 1936 und wurde danach dem Bistum Viterbo inkorporiert. Seither trägt der Bischof von Viterbo den Abtstitel von San Martino.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Viterbo
Italien

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