Das Donatus-Denkmal in Merkholtz ist ein Denkmal zu Ehren des Heiligen Donatus.
Es wurde 1934 erbaut und steht an der CR331, die von Merkholtz nach Alscheid in der Gemeinde Kiischpelt am Éislek führt. Der Ort, an dem er steht, heißt Beim Donatus.
Der Heilige Donatus ist der Schutzpatron, der vor Blitz, Hagel und Sturm schützt, vor allem am Gewan. In Éislek und vor allem in Kiischpelt hat die Verehrung des Heiligen Donatus eine lange Tradition.
Denkmal
Es besteht aus einem 7 Meter breiten Sockel in Form eines Altars, auf dem vier miteinander verbundene Säulen stehen, die von einem 2 Meter hohen Bronzekreuz gekrönt werden. Das gesamte Denkmal ist aus Schiefer gebaut.
An der Vorderseite, auf der Straßenseite, befindet sich ein 3 Meter hohes Mosaik, das den Heiligen Donatus darstellt. Links davon steht: ST DONATUS. Die Pläne des Denkmals und des Mosaiks sind das Werk von Joseph Sünnen (1894-1969).
Auf der Rückseite des Denkmals befindet sich eine Tafel mit einem lateinischen Text in Form eines Chronogramms:
SANCTE DONATE
ZENTRALHEIZUNGSTOS EXPERTE
IVGITER TVEARIS
MERKHOLTZ
ATQVE ALSCHEIT
Das Chronogramm wurde 1934 veröffentlicht, dem Jahr, in dem das Denkmal errichtet wurde.
Das Denkmal wurde am 26. August 1934 eingeweiht. Es befindet sich in einem Park, in dem sich auch ein Unabhängigkeitsdenkmal aus dem Jahr 1989 befindet.
Geschichte
Die Initiative für den Bau des Denkmals geht auf den damaligen Pfarrer Krier van Merkholtz zurück. Der Künstler Jos Sünnen hatte ihm die Pläne für ein Donatus-Denkmal gezeigt, das ursprünglich im Moselgebiet zwischen Rheimech und Bech-Maacher errichtet werden sollte. Der Heilige Donatus wird als Beschützer der Weinberge vor Gewittern verehrt.
Pfarrer Krier entschied sich für den Bau des Denkmals in Merkholtz, auch weil die Verehrung des Heiligen Donatus in Éislek und vor allem in Kiischpelt eine lange Tradition hat. Außerdem gehörte Merkholtz bis 1806 zur Pfarrei Pintsch, in der der Pfarrer Nikolaus Strevel eine Gemeinschaft der Donatusbrüder gegründet hatte (es war die erste Donatusgemeinde in Luxemburg).
Das Mosaik, das aus etwa 25.000 farbigen Steinen besteht, wurde von der Firma Rich erstellt. Gasser aus Düsseldorf. Ein Drittel der Mosaiksteine kam aus Italien und Deutschland, der Rest sind Kunststeine.
Übersetzt aus dem Luxemburgischen
Quelle: lb.wikipedia.org
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