Kriegsleid und Friedensvertrauen
Krieg ist etwas Schreckliches. Die Zeitungen sind täglich voll davon. Wie schrecklich Krieg sein kann, haben die West-Zeeuws-Vlamingen im Zweiten Weltkrieg am eigenen Leib erfahren. Das Kriegsmuseum Switchback in Oostburg ist dieser dramatischen historischen Periode gewidmet.
Eine verpasste Gelegenheit
Im Juni 1944, vor mehr als sechzig Jahren, begann in der Normandie die Befreiung Westeuropas. Nach einem schnellen Vorstoß durch Frankreich und Belgien erreichten die alliierten Truppen Mitte September 1944 die belgisch-niederländische Grenze. Die Deutschen hatten sich schnell zurückgezogen, und alle dachten, der Krieg würde in wenigen Wochen beendet sein. Es kam jedoch ganz anders. Die deutsche Armee regroupierte sich und konnte bei Arnhem sogar eine Schlacht gewinnen. Versorgungsprobleme, Geländebedingungen und Uneinigkeit unter den alliierten Befehlshabern führten zu weiteren Verzögerungen. Dadurch erhielten die Deutschen die Gelegenheit, West-Zeeuws-Vlaanderen in einen starken Verteidigungszustand zu versetzen. Sie wussten, wie strategisch wichtig die Region im Hinblick auf die Mündung der Schelde und den Tiefwasserhafen Antwerpen war.
Operation Switchback
Erst in der ersten Oktoberwoche setzten die Alliierten alle Mittel ein, um die "Breskens-Tasche" zu befreien. Der Name der Operation: "Switchback". Gegenüber standen erfahrene deutsche Ostfrontsoldaten. Ein furchtbarer Polderkrieg begann. In kaum anderen Gebieten in den Niederlanden wurde so hart gekämpft und war der Krieg so "total" wie in West-Zeeuws-Vlaanderen. Die Befreiung konnte erst am 3. November als abgeschlossen angesehen werden. Über 800 Kanadier und 788 Deutsche fielen damals in Polder- und Straßenschlachten. Auch die Bevölkerung von West-Zeeuws-Vlaanderen zahlte einen hohen Preis: 581 Einwohner wurden getötet, tausende Häuser waren total zerstört oder schwer beschädigt. Durch die Zerstörungen hatten sich fast alle Städtchen in rauchende Trümmerhaufen verwandelt, und es sollte noch Jahre dauern, bis sie wieder aufgebaut waren. Gleichzeitig brachte die Befreiung Freude und Hoffnung auf eine neue, freie Zukunft.
KriegsMuseum Switchback
Diese Mischung aus Kampf, Kriegslied und Vertrauen in einen neuen Frieden steht im Mittelpunkt des Kriegsmuseums Switchback, das buchstäblich im Zentrum von Oostburg und West-Zeeuws-Vlaanderen liegt. Hier wurde eine beeindruckende Sammlung militärischer Objekte sowohl von den deutschen Besatzern als auch von den kanadischen Befreiern zusammengetragen. Sie erleben die Befreiung sozusagen selbst wieder.
Adresse
KriegsMuseum Switchback
Oude Stadt 16, 4501 JB Oostburg, Niederlande
Tel. +31 (117) 452 816
Praktische Informationen
Öffnungszeiten
Juni bis einschließlich August: Samstag 13.00-17.00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten Gruppen nach Vereinbarung.
Eintrittspreise
Einzelpersonen: € 2,00
Kinder bis 12 Jahre: € 1,00
Keine Museum-Jahreskarte
Keine Gruppenrabatte
Führungen: nach Vereinbarung
Barrierefreiheit für weniger mobile Besucher: ja
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Indirizzo: Oostburg
Statistiche
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