Datenquelle: GroeneHartstocht
Zu Beginn unserer Zeitrechnung bauten die Römer hier eine Festung: castellum Matilo. Diese liegt nun im Park verborgen. Diese archäologische Schatzkammer wurde bereits 1976 zum Baudenkmal erklärt. In Erwartung besserer archäologischer Techniken bleibt alles vorerst unter der Erde. Um dennoch etwas von der römischen Vergangenheit sichtbar zu machen, wurde ein Park angelegt.
Im Mittelpunkt steht die Festung. Die hohen Erdwälle mit Wachtürmen erwecken sie zum Leben. Über den Limesweg gelangt man direkt hinein. Neben der Festung und dem Limesweg gibt es noch drei andere Bereiche, die auf das Leben in und um Matilo hinweisen. Das Flickenteppich von Gemüsegärten verkörpert die einst so unberechenbare Rheinsumpflandschaft. Eisenwände markieren die Ufer des Kanals von Corbulo. Der Wechsel an der Seite von Roomburg erinnert an den pulsierenden Charakter des Lagerdorfes dort.
Zehntausende Birkenbäume verbinden die verschiedenen Bereiche miteinander. Sie wecken Erinnerungen an den alten Moorwald. In dieser holländischen Landschaft pflanzten die Römer an strategischen Orten Esskastanien. Diese stehen nun auch an einigen Kreuzungen des Limeswegs im Park.
Unter Park Matilo verbirgt sich noch eine ganze Geschichte. 1929 zeigten Archäologen zum ersten Mal, dass an dieser Stelle das römische Fort Matilo gelegen hat. Von 1929 bis heute wurden in und um Matilo verschiedene Ausgrabungen und Forschungen durchgeführt. Der Ort des castellum ist seit 1976 gesetzlich als archäologisches Baudenkmal geschützt. Seitdem darf nicht mehr gegraben werden. Archäologen machen höchsten hier und da ein kleines Sichtloch, um wichtige Informationen zu gewinnen. Ein großer Teil der Überreste des castellum Matilo bleibt so ungestört unter den Füßen der Besucher erhalten.
Nur an Stellen rund um das Denkmal, wo Baumaßnahmen den Boden stören, führen Archäologen intensive Forschungen durch. So graben sie für den Bau des Wohngebiets Roomburg einen Teil des Lagerdorfes von Matilo aus. Wo das castellum liegt und wie groß es ist, wissen wir inzwischen genau. Das haben Archäologen aus Informationen alter Ausgrabungen sowie neueren Messungen und Bohrungen rekonstruiert.

Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana, einer mittelalterlichen Kopie einer römischen Straßenkarte aus dem 4. Jahrhundert, auf der der westliche Verlauf des Limeswegs entlang des Rheins dargestellt ist. Matilo(ne) ist darauf die dritte Festung vom Rheindelta bei Katwijk (Lugdunum). Karte: Erfgoed Leiden en Omstreken, Abteilung Archiv
Datenquelle: Park Matilo
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