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Der Martinitoren, gelegen am Grote Markt, ist der bekannteste und mit seinen 96,8 Metern auch der höchste Turm der Stadt Groningen. Der Turm gehört zur Martinikerk. Für die Stadtbewohner, die Einwohner der Stadt, hat der Turm den Spitznamen d' Olle Grieze.
Im Martinitoren hängt ein Geläut aus zwölf Glocken, die größte in den Niederlanden nach der Domglocke in Utrecht.
Drei große Glocken wurden 1577 und 1578 von Hendrick van Trier gegossen. Die größte, mit einem Gewicht von 7850 kg und einem Durchmesser von 2,23 Metern, wird Salvator genannt, Latein für 'Erlöser'. Die anderen beiden, die große und die kleine Borgerklok ('Bürgerglocke'), wiegen jeweils 4200 und 3400 kg.
Durch das (ohne das Wissen der Stadtmagistrate) Entzünden brennender Pechfässer auf dem dritten Trans, aus Freude über den Abzug der spanischen und insbesondere der gehassten wallonischen Truppen im Jahr 1577 (im Rahmen der Pacifikation von Gent), fing das Bauwerk Feuer und der Turm stürzte teilweise ein. Laut Abel Eppens stürzten dabei die 17 Glocken mit einem donnernden Geräusch zu Boden. Es blieb eine Höhe von 69 Metern erhalten. Der beschädigte Turm ist auf einer Karte der Stadt Groningen von Nicolaes van Geelkercken aus dem Jahr 1616 abgebildet. Bereits 1577 wurde eine Wiederherstellung beschlossen, aber aufgrund der Wirren des Achtzigjährigen Krieges dauerte es bis 1627, bis der Turm wiederhergestellt werden konnte. Der neue Turm erhielt eine Höhe von 96,8 Metern. Die Grundfläche liegt 6,80 m über NAP. Der erste und der zweite Trans erreichen zusammen 40 Meter, der dritte 55 Meter und der vierte 68 Meter. Darüber wurde eine offene Krone mit Kreuz und Wetterfahne angebracht. Vermutlich wurde dieser Umbau zur heutigen Erscheinung vom Groningener Stadtbaumeister Garwer Peters beaufsichtigt. Van der Werff hält die oben erwähnte Rekonstruktion von Ter Kuile für die wahrscheinlichste und vermutet auch, dass die neue Turmkrönung von der alten Turmform inspiriert wurde, wie von Ter Kuile gedacht. Die Krönung des Turms scheint von der holländischen Baukunst des 17. Jahrhunderts inspiriert worden zu sein, wie sie auch in Amsterdam und Haarlem weit verbreitet war.
Jahrhundertelang haben diese Glocken Freude und Leid, Krieg und Frieden verkündet. Nach einer Malaria-Epidemie im Jahr 1826 wurde das tägliche Läuten der Glocken abgeschafft. Seit dem 11. November 1982 läutet die Groninger Glockenläute-Gilde (GKG) jeden Sonntag und an besonderen Tagen von Hand die Glocken.
Am 9. September 2016 läutete der Martinitoren während einer Veranstaltung zusammen mit 17 anderen Kirchen in der Stadt die Notglocke in Bezug auf die Problematik der Erdgasgewinnung.
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Adresse: Groningen, Groningen, Niederlande
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