Source: M. Schouwman/Regionaal Archief Dordrecht
Die Fährverbindung Sleeuwijk hat eine lange Geschichte. Bereits im 14. Jahrhundert wird sie erwähnt. Sleeuwijk verdankt seine Existenz größtenteils der Fähre. Heutzutage wird der Dienst von Riveer durchgeführt, die an der Gorinchem-Seite in der Nähe des ehemaligen Wasserport anlegt. Im 18. und 19. Jahrhundert lag das Fährhaus, De Zwaan, direkt gegenüber von Sleeuwijk auf der südwestlichen Seite von Gorinchem. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts legte die Fähre von Sleeuwijk in Gorinchem am Kai bei der Wasserpoort an.
An der Seite von Sleeuwijk ist der Anlegeplatz immer gleich geblieben.
Von verschiedenen historischen Persönlichkeiten ist bekannt, dass sie diese Überfahrt genutzt haben.
Am 22. März 1621 entkam Hugo de Groot, verkleidet als Maurerlehrling, über die Fährverbindung von Sleeuwijk aus Gorinchem. Zunächst wollte der Fährmann wegen des rauen Wetters nicht ausfahren. Doch nach einigem Drängen und dem leeren Versprechen auf mehr Fracht in Form von Ziegeln aus dem Land von Altena, konnten der Maurer Jan Lambertszoon und sein falscher Lehrling Hugo den Fährmann so weit bringen, dass er sie - gegen einen Aufpreis - über setzte. Über Waalwijk erreichte Hugo de Groot am nächsten Tag Antwerpen.
Die abgedankte Königin Christina von Schweden überquerte hier verkleidet als Mann mit einigen Reitern am 4. August 1654 während ihrer Bekehrungsreise von Stockholm nach Rom.
1823 machten der Schriftsteller Jacob van Lennep und sein Studienfreund Dirk van Hogendorp eine Rundreise durch die Niederlande. Nach einem Besuch in Gorinchem setzten sie mit der Fähre von Sleeuwijk über die Merwede und reisten per Diligence weiter nach Brabant.
Aber die Fährverbindung von Sleeuwijk wurde besonders berühmt durch die Überfahrt, die Kaiserin Marie-Louise 1811 in umgekehrter Richtung machte. Zur Relativierung muss angemerkt werden, dass sie sich nicht im Fährboot für das einfache Volk transportieren ließ. Sie hatte einige Tage in einem Zelt an der Sleeuwijker Seite gewartet, bis ihr Ehemann Kaiser Napoleon am 5. Oktober mit einem Kutter von Dordrecht in Gorinchem ankam. Kurz darauf wurde die Kaiserin in einen von Dordrecht mitgebrachten festlich geschmückten Kutter umgesetzt, der, wie man erzählte, nicht weniger als 4000 Florin gekostet hatte und von 18 Ruderern der Garde d'honneur de Marine fortbewegt wurde. Seit diesem denkwürdigen Tag nannten Gorinchem und Sleeuwijk ihre Fähre stolz 'die Fähre der Kaiserin Marie-Louise'.
(Farbzeichnung von M. Schouwman.)
Source: Zie www.historischeroutes.nl/Hugo-de-Groot/ voor de diverse bronnen
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