Datenquelle: Jos van Nistelrooy
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Wer von Ommel nach Vlierden fährt, sieht auf der linken Seite ein hohes Ackerkomplex. Im Jahr 2007 wurde dort am Standort Haamakkersweg 2 archäologische Untersuchungen* durchgeführt. Bei dieser Untersuchung wurde eine Ackerkrume von 1 bis 1,5 Metern Dicke festgestellt. Diese Ackerkrume war entstanden, weil die Äcker über Jahrhunderte hinweg mit Heideplaggungen erhöht wurden. Unter dieser Ackerkrume lagen Reste von ursprünglichen Podsolböden. Diese entstanden im Früh-Holozän auf den Decksandflächen. Nach der Eiszeit verbesserte sich das Klima und die Sandflächen wurden von Wäldern bewachsen. Es ist wahrscheinlich, dass Jäger und Sammler aus der Steinzeit bis ca. 5000 v. Chr. Spuren in diesem Podsolhorizont hinterlassen haben. Das kann jedoch nicht mit Sicherheit festgestellt werden, da dieser Horizont durch spätere Ackerbauer gestört wurde.
* Quelle: Planungsgebiet Haamakkersweg 2, Gemeinde Deurne; archäologische Voruntersuchung: eine Büro- und inventarische Felduntersuchung.
Die dicke dunkle humose Oberbodenschicht zeigt, dass es sich hier um einen Umkehrboden handelt, der hauptsächlich nach den Hoch- und Spätmittelalter (11. – 13. Jahrhundert) entstanden ist. Die Äcker wurden Jahr für Jahr fruchtbar gehalten mit Düngemitteln aus dem Stall. Man vermischte den Stallmist anfänglich mit Einstreu aus Wäldern und Heide. Durch den zunehmenden Bevölkerungsdruck benötigte man mehr Äcker und mehr Einstreu. Die Wälder und Heidelandschaften schoben sich zurück, wodurch offene Flächen und Heide entstanden. Ab dem 15. Jahrhundert schnitt man immer mehr Heideplaggungen, um genug Einstreu zu erhalten. (Was für eine mühevolle Arbeit muss das gewesen sein!) Die Plaggungen der ausgezehrten Heide enthielten immer mehr Sand. Durch das Gemisch aus Mist, organischem Material und immer mehr Sand wurden die Äcker immer höher. Das geschah hauptsächlich nach dem Mittelalter. Eine dicke Oberbodenschicht bedeutet also nicht, dass es sich um einen sehr alten Umkehrboden handelt. An den Rändern eines solchen Ackerkomplexes entstanden Steilränder, auf denen Gehölzhecken angepflanzt wurden. Diese versorgten die Bauern mit Nutzholz und hielten das Vieh und Wild von den Äckern fern. Das Potstalsystem fand ein Ende, als Ende des 19. Jahrhunderts Kunstdünger in Mode kam.
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