Source: Jan Rymenams
Wir stehen hier an einem Ort, an dem wir einen guten Blick auf den Stadtpark haben. 1868 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, der vom Leuvenser Landschaftsarchitekten Jacques Rosseels gewonnen wurde, unter anderem weil die Mauer und der Turm erhalten blieben. Es war jedoch das Jurymitglied Fuchs aus Ixelles, der bestimmte, welche Pflanzen verwendet werden sollten.
Jacques Rosseels war der Sohn von Guillelmus, bekannt aus dem Leuvenser Kräutergarten, und der Bruder von Egidius, der international bekannt war. Die Familie lebte vier Generationen lang in Leuven und hatte ihre eigenen Anbauflächen. Sie legten Gärten in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden an.
Der Park ist ein typischer englischer Landschaftspark als Reaktion auf den streng und geometrisch angelegten französischen Garten. Das Konzept entsteht bereits Mitte des 18. Jahrhunderts und folgt eigentlich dem, was zu dieser Zeit auch in der Philosophie aufkommt, wie die Bewunderung für die unberührte Natur in den Werken von Jean-Jacques Rousseau. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts geht es hauptsächlich um kleinere, intime Privatgärten. Der spätere Landschaftsstil (ca. 1800 - 1870) zeichnet sich gerade durch mehr Offenheit und Großzügigkeit aus. Es ist somit der ideale Landschaftsstil für öffentliche Spazierparks.
Merkmale sind:
- ohne Symmetrie und Gleichgewicht.
- gewundene Wege und anschließende Rundwege um eiförmige Pflanzen- und Rasenflächen. Durch die unregelmäßigen Formen der Wege und das Vermeiden jeder geraden Linie wurde ein ständig wechselnder Blick auf den malerischen Garten möglich.
- überraschende Einblicke, geformt durch die Anlage von Rasenflächen, vorzugsweise auf hügeligem Terrain, umgeben und abwechselnd mit Baumgruppen. Um innerhalb dieser relativ kleinen Fläche die Illusion einer Landschaft zu erzeugen, nutzte er Höhendifferenzen, Rasenflächen mit Baumgruppen und einen zentralen Teich als romantische Spiegelfläche.
- Wasser bildet einen wichtigen Bestandteil, künstliche Teiche,
- Romantik durch Felsformationen und eine Ruine.
- schlichte Pavillons wurden errichtet, doch Skulpturen blieben rar.
- solitaire Bäume
Hier werden die angrenzenden Gebäude durch Bäume aus dem Blickfeld gezogen und nicht so sehr durch die Seiten der angrenzenden Straßen. Die dichte Randbepflanzung entlang der Straßenseiten sollte die Lage im Stadtzentrum vergessen lassen. Viele Menschen finden den englischen Garten natürlicher. In Wirklichkeit wachsen dort oft viele Exoten, wie Nadelbäume, aber auch die hier prägnanten Platanen und Kastanien stammen ursprünglich aus dem Ausland.
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