Dieser Hof wird Fleriskot genannt. Wahrscheinlich ist es das älteste Zentrum der Tempelritter in dieser Region. Verschiedene Legenden beziehen sich auch auf einen Bauernknecht, Flerus, der den Hof unsicher machte.
Seit dem 12. Jahrhundert besaßen die Tempelritter mehrere Höfe, in denen sie die Zehnten, die sie in der Umgebung erhoben, lagern konnten. Aber der erste echte Komturei, in der sie selbst Landwirtschaft betrieben und ihren Glauben praktizierten, war dieser Hof. Höchstwahrscheinlich erhielten sie diesen Hof vom damaligen Grafen von Flandern, Diederik von den Elzas, der ein Anhänger des Kreuzfahrer-Gedankens war.
In Archiven aus dem 14. Jahrhundert wird er als das Hof Diclants Chapelle bezeichnet, es wurde auch von einem „oratoire“ gesprochen, der Bezeichnung für die Kapelle einer Komturei.
Höchstwahrscheinlich war Diclants Chapelle ein Vorläufer der großen Komturei in Slijpe. Später wurde der Hof Ten Diken genannt, beide Bezeichnungen beziehen sich auf den Damm, an dem dieser Hof errichtet wurde, nämlich die Hoge Dijkweg.
Um extra hoch zu stehen, wurde der Hof auch auf einem Wallhügel erbaut. Dieser ist heute noch zu sehen. Geschichten darüber, wie die Tempelritter unterirdische Gänge von diesem Hof bis nach Slijpe und Nieuwpoort anlegten, kursieren nach wie vor. Mit brennenden Wagen sollen sie hier nachts durchgerast sein...
Ab dem 16. Jahrhundert bekommt der Hof einen neuen Namen, der bis heute fortlebt. Verschiedene Legenden beziehen sich nämlich auf einen Bauernknecht, Flerus, der den Hof unsicher machte. War es, weil seine Liebe zur Bäuerin abgelehnt wurde, oder war er vom Teufel gesandt?
Wenn man zur Kirmes wollte, arbeitete Flerus für drei, wollte man aber zur Kirche, dann sabotierte er das Ganze. Flerus band die Kühe mit ihren Schwänzen an die Decke, stellte den Wagen des Bauern auf das Dach der Scheune, ärgerte die Knechte und Mägde...
Eines Tages waren der Bauer und die Bäuerin Flerus' Streiche leid und holten den Pfarrer zu Hilfe. Dieser riet ihnen, Flerus Brei mit Knoblauch zu geben. Sobald Flerus davon probiert hatte, rief er aus: „Brei mit Knoblauch! Flerus geht und das Glück auch!“ Durch diesen Zauber wurde Flerus ins Rote Meer verbannt, von wo er jedes Jahr 'e tummelutte von e luus und e sproenk von e vlooje' näherkommt. Seitdem ist das Fleriskot jedoch verflucht...
Kein Bauer soll länger als 9 Jahre geblieben sein, die Scheune ist mehrmals abgebrannt, die Ernten schlugen immer wieder fehl... Es ist kein Zufall, dass sich diese Legende im 16. Jahrhundert abspielt, zur Zeit religiöser Spannungen und der Verfolgung von Ketzer. Vielleicht war Flerus einfach ein Protestant?
Da Flerus in der Umgebung bekannt geworden ist, erhielt er eine kleine Statue. Sie steht an der Kirche von Wilskerke.
Die Gebäude, die wir heute sehen, stammen größtenteils aus dem 18. Jahrhundert. Wie durch ein Wunder überlebten sie den Ersten Weltkrieg, denn die alte Bergscheune wurde damals zerstört.
Die Scheune, die heute steht, wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut.
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Address: Leffinge
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