Vor Millionen Jahren, während des Paläogens und Neogens, war der größte Teil unserer Region vom Meer überflutet. Im Raum Gent besteht der Untergrund heute hauptsächlich aus eozänen Ablagerungen - etwa 50 Millionen Jahre alt. Sie gehören zur Gentbrugge-Formation, einem Paket, das gut in der Untergrund von West- und Ostflandern bekannt ist. Nach der Bildung dieser Pakete haben die Ablagerungen im Eozänmeer nicht aufgehört. Paket für Paket wurden mehr Sand-, Schluff- und Toneinheiten abgelagert, insgesamt mehrere hundert Meter dick. Das letzte Mal, dass das Meer den größten Teil Flanderns überflutete, war während des späten Miozäns, dem sogenannten "Diestiaanmeer". Von da an zog das Meer zurück in Richtung Nordosten, und jüngere marine Sedimente finden wir noch in der Region Antwerpen und in den Kempen. Nach dem Rückzug des Meeres kamen während des Pliozäns und besonders im Quartär die kontinentalen Prozesse in Gang, darunter ein Flusssystem, das sich in den ehemaligen Meeresboden schnitt. Mit diesen Informationen können wir zur Geschichte des Blandijnbergs zurückkehren. Wenn wir betrachten, welche Sedimentformationen im Blandijnberg vorkommen, fügen sich die Puzzlestücke zusammen. Laut der geologischen Karte (oder suchen Sie einfach nach der 'virtuellen Bohrung auf https://www.dov.vlaanderen.be/portaal/?module=verkenner) finden wir, dass im Berg die Formationen von Aalter, Lede und Maldegem zu finden sind, jede für sich jünger als die Gentbrugge-Formation, die wir um den Blandijnberg finden. Der Kern der Geschichte ist, dass der Blandijnberg ein Zeugenhügel ist. Diese jüngeren Formationen wurden ursprünglich über ein viel größeres Gebiet abgelagert, was man auch sehen kann, wenn man die Farben auf der ersten Karte zurückverfolgt. Es ist die spätere Erosion, die einen Großteil dieser Pakete abgetragen hat. Diese Erosion entspricht vermutlich der Entstehung der Flussbecken von Leie und Schelde. Typisch für Flüsse in diesem Untergrundtyp haben sie relativ flache und breite Täler, wodurch sich das Relief des Blandijnbergs noch mehr zeigt. Die Entstehung des Hügels ist eigentlich vor allem eine Frage, noch nicht erodiert zu sein. Der Hügel zeugt von der Anwesenheit dieser Formationen. Man spricht manchmal auch von einem Resthügel. Möglicherweise waren an diesem Ort die Pakete etwas resistenter als das, was sie umgab, wodurch sie weniger leicht erodiert wurden. Tatsächlich liegt an der Spitze des Blandijnbergs ein schwerer Ton (Maldegem-Formation). Ein klareres Beispiel dafür findet man in den Hügeln der Flämischen Ardennen und des Hagelands, wo Eisen-Sandsteine aus dem späten Miozän eine schützende Decke auf der Spitze der Hügel bilden.
Source: Dr. Pieter Gurdebeke
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