Datenquelle: Jan Rymenams
Gemäß einer Verordnung vom 18. Mai 1852 sollten Verteidigungsanlagen mit Laubbäumen, Kopfweiden und Hecken bepflanzt werden. In Friedenszeiten wurde das Holz teilweise verkauft und teilweise für die Instandhaltung der militärischen Einrichtungen verwendet. Ein beträchtlicher Teil verfügbarer Wirtschaftsholz war dauerhaft weniger vorhanden. Der Sinn dahinter war es, den Feind beim Nähertreten an die Festung zu behindern. Es war kein Zufall, dass Weißdorn angepflanzt wurde, eine Art, die wir heute noch häufig antreffen und die dichte Gebüsche bildet.
In den Wintern von 1855 bis 1857 wurden 5.271 Eichen, 704 Ulmen, 1.584 Buchen, 4.100 Erlen, 6.800 Weiden und 19.125 Weißdorne angepflanzt.
Nachdem die Stadtmauern ihre militärische Bestimmung verloren hatten, diente dieser 'Wald' der Diestser Bevölkerung als Ort zum Flanieren. Aber die Freude währte nur kurz. Die Stadt erwarb die Bastionen und nutzte sie als ideale Grube für Steine und Sand. Die Gruben wurden mit Müll gefüllt. Die Bäume wurden gerodet und verkauft. Trotz des Protests von naturfreundlichen Verbänden wurde die Nivellierung fortgesetzt und wie durch ein Wunder blieb ein Teil der nordöstlichen Festung erhalten.
Bemerkenswert ist, dass eine 'Klassifizierung' als Landschaft erst 1963 in Betracht gezogen wurde, aber dass ein tatsächlicher Schutz als 'Stadtbild' erst am 25. Mai 1996 kam!
Von den ursprünglichen Hochstamm-Pflanzungen verblieben nur einige Buchen entlang der Leopoldvest und der Antwerpsestraat. Aufgrund des Vorhandenseins von Riesenporen musste in den Jahren 1998-1999 mehrere Buchen gerodet werden.
Der verbleibende Abschnitt der Mauer zwischen der Halve Maan und dem Bahnhof, entlang der heutigen Leopoldvest, wurde 1959, bei der Anlegung der Ringstraße und auf Drängen des Stadtarchivars Van der Linden, durch das damalige 'Grüne Plan' (Ministerium für Öffentliche Arbeiten) erneut bepflanzt. Diese Bepflanzung umfasst einen großen Teil der 'plongée' (Oberfläche) des Hauptwalls zwischen dem Schaffensepoort und dem Parkplatz am Stadion. Sie besteht aus einer doppelten Reihe von Ahornbäumen, meist Norwegischen Ahorn und auch gewöhnlichem Ahorn und, außergewöhnlich, auch aus italienischen Pappeln, weißen Weiden oder holländischen Linden.
Interessant ist, dass wir an den Mauern eine besondere Art der Ahornfamilie sehen können: Spanische Ahorn, mit einem deutlich erkennbaren 'gekerbten' Blatt. Es ist eine Art, die man eher an kalkreichen und sehr sonnigen Orten findet.
Datenquelle: Jan Rymenams
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