Sint-Donatuspark. Ein besonderer Musikpavillon.

Source: Jan Rymenams

Description

Bereits seit 1798 konnten Gesellschaften den Jardin Saint-Georges Garten mieten, dort eine festliche Beleuchtung anbringen und ein Konzert organisieren, für das sie dann die öffentliche Straße absperrten und Eintritt verlangten. Leuven hatte bereits 1844 einen Kiosk im vom Rosseels angelegten „Stadtpark“ an der Tiense Vest in der Nähe des heutigen Bahnhofs. Auch in seinem Parkplan von 1868 ist ein Kiosk vorgesehen. Nach der Auffüllung des trockenen Grabens wurde 1835 ein Kiosk im Aussehen einer chinesischen Pagode errichtet. In Leuven war in dieser Zeit die konzertierende Vereinigung die Société de l’Académie. Jedes Jahr, zwischen Mai und September, gab sie dort etwa sechs Konzerte. Am Montag, den 6. September 1852 um 19 Uhr, anlässlich des Festkonzerts, wurde die Allee beleuchtet, während im Garten während der Pause elektrisches Licht angesteckt wurde.

Offenbar war man mit der Klangqualität des alten Kiosks nicht zufrieden. Auf dem Plan von Rosseel war ein „Hügel“ im Gelände vorgesehen, auf dem ein neuer Kiosk gebaut werden sollte. Das Design stammte von Stadtarchitekt und Ingenieur Eugéne Frische, einem Spezialisten für Eisenkonstruktionen. Bei dem eigenartigen Design hat Frische bewusst die Anforderungen für eine gute Akustik berücksichtigt, aber er wusste, dass die Gestaltung dadurch eingeschränkt wurde. Er selbst bezeichnete seine Konstruktion als „Reflektor der Klänge“.

Das Gusseisen stammte von der bekannten Firma J.C. Van Aerschot aus Herentals. Der Kiosk wurde 1898 mit einer Aufführung der Société royale de l’Académie de Musique eingeweiht.

Beachten Sie auch die schönen Gasbrenner zur Beleuchtung des Kiosks.

Hintergrund des Kiosks

Kioske waren bereits im 17. Jahrhundert bei uns bekannt und die Idee stammt von orientalischen Ursprungs, nämlich von einem Gartenpavillon, der auf allen Seiten offen ist. Das Wort Kiosk stammt übrigens vom Türkischen „köşk“. Sie wurden eher in Privatgärten und Parks aufgestellt. Der Musik-Kiosk als Bühne für Musiker kam jedoch um 1830 in Mode. Zunächst sind es die Militärkapellen, die auf diese Weise den städtischen Bewohnern eine angenehme Erholung bieten wollen. Und das geschah oft noch in provisorisch aus Holz errichteten Kiosken. Sie konnten aufgestellt und abgebaut werden. Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen Fanfaren und Harmonien. Sie ziehen nicht nur in Umzügen durch Dörfer und Städte, sondern gehen „konzertieren“ auf Kiosken. Die Kioske werden dauerhaft und erscheinen auf Plätzen oder in Parks. In gewissem Sinne war es eine Demokratisierung. Sie wurden auch Bauwerke von besonderer Pracht und Ausstrahlung.

Der Kiosk hatte nicht nur die Funktion, den Musikern ein Dach über dem Kopf gegen Regen oder starke Sonne zu bieten. Sie saßen etwas höher als das Volk, sodass die Menschen die Musiker sehen konnten und die Klänge über ihre Köpfe verteilt wurden. Um diesen Effekt zu verstärken und den Klang nicht in den himmlischen Wolken verloren gehen zu lassen, diente die Decke auch als „Schallplatte“.

Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Kioske abgerissen: nicht nur die Jukebox war dafür verantwortlich, sondern vor allem die Tatsache, dass Autos Parkplätze beanspruchten.

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