Stadtrundgang Lage

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Última verificació: 6 gener 2025

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Ein Blick in die VergangenheitDer genaue Ursprung von Lage ist bis heute nicht bekannt, allerdings berechtigen Urnengräber und Runenzeichen, die beim Bahnbau Lage-Lemgo (1897) und beim Bau des alten Güterbahnhofs (1874) gefunden wurden, zu der Annahme, dass schon vor rd. 4.000 Jahren Menschen in der Stein- und Bronzezeit hier gelebt haben.
Lage hieß ursprünglich „in der Lohge“. „Loh-orte“ waren früher vom Walde umschlossene Siedlungen mit größerer Lichtung, meist in der Nähe von heiligen Stätten. Dies könnte ein Hinweis auf die Johannissteine sein, denn die Johannis-Bräuche haben sich bis heute aus der germanisch-mythologischen Kultur vererbt. Ein Bezug zur Marktkirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist, erscheint ebenfalls wahrscheinlich. Am Marktplatz in Lage gab es früher auch ein Johanniterhaus und der älteste Lagenser Jahrmarkt fand am Johannistag statt.
Die heutige Stadt Lage umfasst die drei alten Kirchspiele Lage, Stapelage und Heiden, die zwischen 800 und 1000 nach Christus entstanden sind. Jedes Kirchspiel hat seine eigene interessante Geschichte. Das Kirchspiel Lage ist um 900 nach Christus entstanden.
Lage war als Kirchdorf von Anfang an räumlicher und wirtschaftlicher Mittelpunkt. Hier im Tal der Werre kreuzten sich die Talstraßen mit den Heerstraßen aus den Pässen des Teutoburger Waldes (Dörenschlucht, Stapelager Schlucht und Oerlinghauser Schlucht). Unter der Bezeichnung Hellweg wird die alte Heerstraße der Römer unter Drusus immer wieder erwähnt, die errichtet wurde, als die Römer vom Rhein zur Weser (von der Dörenschlucht über Lage nach Herford) aufbrachen.
1231 umfasst „dat Kerkspel tho der Lohge“ die Ortschaften Oberdissen (Ohrsen), Wissinctorp (Wissentrup), Stadenhusen, Otenhusen und Potenhusen.
1390 wurde das Dorf „mit dem Zoll daselbst“ vom Landesherrn Graf Simon III. an eine reiche Lemgoer Kaufmannsfamilie verpfändet. Der Pfandinhaber musste dafür dem Grafen Simon III. ein Steinwerk errichten, welches diesem ein „Haus zu Schutz und Not sein sollte“. Man vermutet, dass dieses Haus die Burg zu Lage gewesen sein soll, die auf Befehl des Bischofs von Paderborn in der Evensteinschen Fehde 1409 niedergebrochen wurde. Ein weitere Hinweis auf die alte Burg ergibt sich auch aus den alten Flurnamen und Ortsbezeichnungen „Burgkamp“, „Schlüsselburg“ und „Burgstraße“.
Im 16. Jahrhundert vollzog sich die Entwicklung vom Dorf zu einem „freyen Weichbild“ mit Marktflecken. Während 1533 noch vom „Dorpe“ Lage die Rede ist, legt des „freye Weichbild“ von 1559 schon Wert auf die Anerkennung seiner vollen „Gleichheit mit der Stadt Detmold“, d.h. dem Vorhandensein frühzeitiger städtischer Privilegien wie Marktgerechtigkeit, Zoll daselbst, Bürgermeister, Rat, Wahlherren sowie einer Schützen-Korporation.
Zur Zeit des 30jährigen Krieges gab es einen Wall mit Graben rund herum um das Runddorf. Ein Hinweis ist heute dafür die Rhienstraße, die wahrscheinlich an der Innenseite des Walles entlangführte. Den 30jährigen Krieg überstanden nur 28 Bürgerstätten, eine kleine Meierei, ein Mühlenhof und die Marktkirche.
Zunächst war Lage ein Kirchdorf, später ein „Flecken“ mit stadtähnlicher Verwaltung. Solange Lage ein Flecken war bildete das Spinnen und Weben zu Hause den einzigen Nebenerwerb der Ackerbürger. Ackerbürger waren Bürger, die in der Stadt lebten, ihre Äcker aber außerhalb der Stadtgrenzen hatten. Zur Blüte des Leinenhandels gab es in Lage die größte Zahl an lippischen Webstühlen. 612 Meister und 473 Gehilfen legten an 808 Webstühlen den Grundstock zum Ruhm des Bielefelder Leinens. Dies führte im Jahr 1609 zum Neid der Lemgoer Kaufleute, die den Lagenser „Linnenhändlern“ den Vertrieb ihrer Ware verbieten wollten.
Wirtschaftliche Not und verkehrsgünstige Lage machten den Flecken Lage seit dem Ende des 18. Jahrhunderts zur Zieglerstadt. In ihr hatten die arbeitsvermittelnden Zieglerboten ihren Sitz. Auf dem Marktplatz kamen an bestimmten Tagen von Dezember bis Februar Ziegler aus ganz Lippe zusammen, um sich durch einen Zieglermeister für eine der Arbeitsgruppen anwerben zu lassen. Sie zogen von hier aus in die Fremde, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen und arbeiteten im Ruhrgebiet, im Rheinland, in den Niederlanden, in Dänemark, in Schweden und sogar in Russland. An diese Zeit erinnert heute das kleine Orts- und Heimatmuseum in Lage sowie die durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe restaurierte Dampfziegelei Beermann im Ortsteil Lage-Hagen.
Um 1850 verfiel durch die Erfindung des mechanischen Webstuhls das für die Erwerbstätigkeit der Lagenser so bedeutende Gewerbe. Eine verfehlte Sozialpolitik des lippischen Fürsten - das Aufstellen von mechanischen Webstühlen wurde in Lippe verboten, um die Arbeitslosigkeit zu verhindern -hatte den Verlust des lippischen Leinens gegenüber der Konkurrenz zur Folge. Hinzu kam, dass sich andere Gewerbezweige - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht niederlassen durften, da dieses Recht den Städtern vorbehalten war und Lage erst 1843 zur Stadt erhoben wurde.
Der entscheidende Wandel von der Ackerbürgerstadt (das Wappen zeigt heute noch den Pflug im Ährenfeld) zur Industriestadt begann Ende des 19. Jahrhunderts als die ersten Eisenbahnstrecken (Herford-Lage-Detmold 1880; Lage-Lemgo 1896; Lage-Bielefeld 1904) gebaut wurden. Lage entwickelte sich zum Verkehrsmittelpunkt des Lipperlandes. Der Zwang, auf Wanderschaft zu gehen, fiel fort, da durch die neuen Fabriken (1889 Lippische Zuckerfabrik; 1889 Lagenser Molkerei) immer mehr Arbeitsplätze entstanden. Zu erwähnen sind hierbei insbesondere auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, die in Lage einen optimalen Standort fand. Große Bedeutung erlangte auch die heimische Textilindustrie, die sich trotz mangelnder Rohstoffe günstig entwickeln konnte, da in Lage ein großes Arbeitsangebot und eine günstige Verkehrslage vorhanden war. Ein dritter wichtiger Industriezweig war die Holzindustrie, insbesondere die Möbelindustrie.
Heute gibt es die verschiedensten mittelständischen Industriezweige (Holzindustrie, Elektrotechnik, Maschinenbau etc.) in Lage.
Aufgrund der kommunalen Neugliederung im Jahr 1970 wurde die Großgemeinde Lage aus 14 Dörfern gebildet. Es entstand eine Stadt mit einer Fläche von 76 Quadratkilometern und rund 37.000 Einwohnern. Lage ist heute bekannt als Zieglerstadt, als Zuckerstadt (wegen der Zuckerfabrik) und als Stadt des Sports. Hier finden viele regionale, überregionale und internationale Sportveranstaltungen statt.

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