Luftabwehrbatterie Grossherzog I wurde ab dem 24. November 1914 an den Austernbänken „Stichert-Stracké & Cie“ aufgestellt. Am 2. Dezember waren die Geschütze feuerbereit. Sie sollten die Werkstätten für U-Boote vor alliierten Luftangriffen schützen.
Im Juni 1917 wurde die Batterie vollständig demontiert und die vier Geschütze nach Bredene verlegt. Sie wurden in der Zone östlich der Mühle von Henri Hubert und westlich des Hofes „Turkeyenhof“ stationiert. Die Batterie bot Schutz für die mobile Batterie „Preussen“, die im Stadtteil „Turkeyen“ (Groenendijk) errichtet wurde.
Im Oktober 1918 wurde die Batterie teilweise geräumt. Am 16. Oktober fanden die belgischen Soldaten nur noch zwei sabotierte Luftabwehrkanonen vor.
Batterie Grossherzog II verfügte über vier Stück 8,8 cm Luftabwehrgeschütze (8,8 cm S.K.L./45). Jedes Geschütz war auf einem 5 Meter breiten Betonplateau installiert und durch eine kugelförmige Stahlpanzerung geschützt. Die Geschütze waren paarweise gruppiert, zwischen denen jeweils ein Beton-Munitionsmagazin platziert war.
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