Durch den Kraanberwald

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7,61 km
50 m
01h36
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Dernière vérification: 2 août 2026
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Diese Wanderung führt dich zu einem Wald, der von der Bergbauvergangenheit Limburgs zeugt. Als die Landwirtschaft in Houthalen-Helchteren dem Bergbau weichen musste, spiegelte sich das auch in der Vegetation der Region wider.

Die Region Houthalen-Helchteren war früher von einer offenen Heidelandschaft geprägt. Das kam durch jahrzehntelange Rodung von Wäldern zur Schaffung von landwirtschaftlichen Flächen. So gab es hier bereits im Mittelalter große Heidelandschaften. Mit dem Aufkommen des Steinkohlebergbaus in Wallonien und Limburg wurden große Teile der Heide für die Aufforstung mit Nadelwäldern geopfert. Das Nadelholz war hervorragend geeignet, um als „Stützhölzer“ in den Stollen zu dienen. Besonders die Kiefer und in geringerem Maße die Korsische Kiefer waren hervorragend als Bergbauholz geeignet. Währenddessen sind die Steinkohlebergwerke in Belgien verschwunden und die Nadelwälder werden langsam aber sicher in Mischwälder umgewandelt. Der Kraanbergbos ist ein schönes Beispiel dafür.

Die Route
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Beginne an der Sint-Antoniuskerk von Lillo, einem Stadtteil von Houthalen-Helchteren. Die Kirche steht an der Lillosteenweg gegenüber Hausnr. 37. Links von der Kirche die Neerveldstraat, die du an der Gabelung nach rechts weiterverfolgst. Folge der Neerveldstraat durch ein ruhiges Wohngebiet bis zum Ende. Rechts abbiegen. Du gehst unter der Hochspannungsleitung hindurch und nach einer sanften Rechtskurve biegst du an der ersten Seitenstraße links ab, in den Holle Weg. Am Ende des asphaltierten Teils rechts halten. Betrete den Wald über einen echten Hohlweg. Folge diesem bis zum Ende und an der T-Kreuzung rechts abbiegen. Du folgst jetzt einem schmalen Pfad. Am Ende links abbiegen. Wenig später erreichst du einige Ruhebänke und ein Kapellchen an einem Baum. Rechts abbiegen. Nach 400 m, wobei du alle Seitenstraßen ignorierst, erreichst du einen breiten Querweg. Geradeaus bis zu einem asphaltierten Weg. Hier links abbiegen, und bald siehst du rechts eine Lichtung mit einer Sackgasse: Stakeberg 10-12. Weiter geradeaus. Ignoriere eine Seitenstraße nach links und biege wenig weiter rechts in einen Nadelwald ab, auf Höhe einer auffälligen Birke. Am Ende dieses Weges erreichst du einen Stacheldraht. Hier links abbiegen. Du gehst jetzt geradeaus zu einem schönen Radweg. Direkt vor dir, hinter dem Zaun, die Deponie Remostort für industrielle Abfälle, links die Spitze des ehemaligen Halden von der Steinkohlegrube Heusden-Zolder. Biege rechts ab und folge diesem Radweg etwas mehr als 1 km bis zum Wegweiser Loerstraat-Wolfsdal. Wieder rechts abbiegen. Gehe weiter in Richtung Radknotenpunkt 308. Etwas weiter gehst du vorbei an Domaine Hoeverheide, einem Privatbesitz. An der Heerkensweg und dem Informationsschild über den Kraanbergbos geradeaus. 100 m weiter rechts auf den Waldweg. Nach ca. 500 m biegst du nach links und gehst weiter am Rand der Wiese entlang. Auf Höhe eines dichten Nadelbaumwäldchens rechts abbiegen. Etwas weiter links abbiegen. Du gehst durch eine feuchte Zone und passierst weiter einen Teich links. Folge diesem Weg bis zu einem breiten Sandweg. Rechts abbiegen und sofort die Abzweigung nach links ignorieren. Folge dem breiten Sandweg zwischen Weiden mit Pferden. Auf Höhe des Hofes ’t Kruiske und der Grauwe Steenstraat wird der breite Sandweg zu einem Betonweg. Folge diesem bis zur ersten Seitenstraße. Links in die Schansweg abbiegen. Die Schansweg verwandelt sich in das „Steegje“. Folge dem bis zum Ende. Links in Richtung der im 17. Jahrhundert erbauten Sint-Catharinakapel. Dann noch einige Dutzend Meter nach rechts entlang der Lillosteenweg, und du bist wieder an der Sint-Antoniuskerk.

Text und Foto Eddy Vlyminck

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