Die Rijksmittelschule und die 'ärztliche Schulaufsicht'

Source: Jan Rymenams

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Diese Schule wurde in den 1920er Jahren nach der Zerstörung von Aarschot während des Ersten Weltkriegs erbaut. Sie wurde nach den damals herrschenden Prinzipien gebaut, wobei die Gesundheit der Kinder einen wesentlichen Punkt darstellte. Nicht nur waren die Klassenräume geräumig und luftig, es gab Licht durch die hohen Fenster und fließendes Wasser, es gab auch einen separaten Raum für die ‚medizinische Schulaufsicht‘. Eines der Argumente gegen die Schulpflicht war schließlich, dass das Zusammenbringen von so vielen Kindern die Verbreitung von Krankheiten fördern musste. Erst 1913 wurde die Schulpflicht beschlossen und nach dem Ersten Weltkrieg in Kraft gesetzt. 1921 wurden die medizinische Schulaufsicht und die Verantwortlichkeiten des Schularztes geregelt.

Eine der Aufgaben war die Durchführung des Kratztests zur Auffindung der ‚Schwindsucht‘ (Tuberkulose).

Dies war einer der Schritte zur Medikaliserung unserer Gesellschaft. Eigentlich hatte dies seinen Anfang bei der Anordnung während der französischen Herrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts genommen, um Kinder zur Impfpflicht gegen die Pocken zu verpflichten. Die ‚Kinderpocken‘ waren im 18. Jahrhundert für etwa 10 bis 15 % der Todesfälle verantwortlich. Bei Kindern lag dieser Wert sogar bei 90 %!

Diese Verpflichtung galt allerdings nur für die verarmte Bevölkerung. Die wohlhabende Bürgerschaft konnte wählen. Während der holländischen Periode kam das Pockenbriefchen in Mode: Ohne dieses Impfzertifikat wurden Kinder in der Schule abgelehnt oder konnten nicht in einen Lehrvertrag eintreten. Der Staat belohnte die Ärzte, die sich für das ‚Pocken setzen‘ einsetzten: Wenn diese 50 Impfungen durchgeführt hatten, erhielten sie eine Medaille. Für Aarschot wissen wir, dass der Gesundheitsbeamte Mertens diese 1833 erhielt. Übrigens waren es nicht immer Ärzte, die dies taten. Die Anzahl der Ärzte war gering, und deshalb konnten Impfungen vor allem von Gesundheitsbeamten und Hebammen durchgeführt werden. So erhielt die Hebamme Mertens – Verwandte von? – 1846 die Medaille. 1908 wurde ihnen dieses Recht entzogen.

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