Datenquelle: NVBS
De Klinge hatte bereits in den Anfangstagen der Eisenbahnlinie (54) Mechelen-Terneuzen (1871) seinen eigenen Bahnhof. Die Eisenbahn führte jedoch außerhalb des Gemeindegebiets und quer durch den Wald. Die Gemeindeverwaltung ergriff daher schnell die Initiative, um einen neuen Steinweg vom Dorfzentrum zum Bahnhof anzulegen. Im Jahr 1901 wurde der Bahnhof vollständig umgebaut und erweitert, und der Zollposten De Klinge Statie wurde eingerichtet. 1906 wurde die Wasserversorgung erheblich verbessert und erweitert. Durch die Lage an der Grenze entwickelte sich der Bahnhof von De Klinge im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Komplex mit Einrichtungen für den Zoll, einer Reparaturhalle und nicht weniger als sieben Gleisen. In der Umgebung des Bahnhofs entstanden einige Gasthäuser und Hotels für durstige Reisende und Händler auf der Durchreise.
Zu Beginn der siebziger Jahre brachten zwei Güterzüge pro Woche noch einen Waggon nach De Klinge. Die letzte offizielle Fahrt auf diesem Teil der alten Eisenbahnlinie datiert vom 2. Oktober 1975, als die letzten ausgefallenen Waggons in De Klinge abgeholt wurden. Der Bahnhof von De Klinge mit all seinen zugehörigen Gebäuden war zu diesem Zeitpunkt bereits seit fünf Jahren abgebrochen.
In der Umgebung von KLINGSPOOR stehen noch viele Relikte, die auf diese Eisenbahngeschichte hinweisen. Bei der Errichtung von KLINGSPOOR wurde eine Vereinbarung mit der NMBS-Holding getroffen, sodass hier eine echte Dampflokomotive und ein Güterwagen auf den Gleisen platziert werden konnten. Die Wasserpumpe war ebenfalls Teil des Leihvertrags. Diese Pumpe steht an derselben Stelle wie früher und diente selbstverständlich dazu, die Dampflokomotiven mit dem notwendigen Wasser zu versorgen. Des Weiteren steht auf KLINGSPOOR ein seltsames eisernes Tor. Dies ist eine Vorrichtung, die dazu diente zu prüfen, ob die Waggons nicht zu hoch beladen waren. Sie mussten durch die Vorrichtung fahren können, ohne dass das Eisen läutete. Weiter auf der Strecke mussten die Züge nämlich durch einen Tunnel bei Schapenbout zwischen Axel und Terneuzen, andernfalls würde dies Probleme verursachen. Diese Vorrichtung steht schon seit längerer Zeit auf dem Gelände und wurde zusammen mit den Schienen auf Initiative des Heimatvereins De Kluize erhalten. Zusammen mit der Folkloregruppe De Klomp haben sie sich dafür eingesetzt, dass diese Relikte der Eisenbahngeschichte erhalten blieben, als die Gleise 1981 demontiert wurden.
Datenquelle: KLINGSPOOR
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Adresse: Bergstraat 51, 9170 Sint-Gillis-Waas, Vlaanderen, Belgien
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